Kein Mensch interessiert sich für das neue Raucher-Volksbegehren

Die Passanten auf dem Odeonsplatz reagieren gleichgültig auf das Volksbegehren "Ja zu Raucherclubs" - niemand scheint zu unterschreiben
| Robert Braunmüller
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Das Interesse am Volksbegehren für Raucherclubs hält sich - vorsichtig gesagt - in  Grenzen. Am Mittwoch stand das Rauchmobil am Odeonsplatz.
RBR Das Interesse am Volksbegehren für Raucherclubs hält sich - vorsichtig gesagt - in Grenzen. Am Mittwoch stand das Rauchmobil am Odeonsplatz.

Die Passanten auf dem Odeonsplatz reagieren gleichgültig auf das Volksbegehren "Ja zu Raucherclubs" - niemand scheint zu unterschreiben

Die Debatte um das Rauchverbot in der Gastronomie war ein Kulturkampf. Der Akzent liegt auf "war" : auf der Vergangenheit. In den vergangenen drei Jahren hat sich jeder an die neue Regelung gewöhnt, und wer unbedingt qualmen will, geht vor die Tür. In Bayern wurde das Rauchverbot außerdem durch einen Volksentscheid aus dem Jahr 2009 demokratisch legitimiert.

Das neue Volksbegehren „Wahlfreiheit für Gäste und Wirte – für ein liberales Rauchergesetz in Bayern" kratzt niemanden mehr. Vor ein paar Tagen stand das Rauchmobil des Initiators  Wenzel Vaclav Cerveny einsam auf dem Marienplatz. Unterschreibende oder diskutierende Menschen wurden nicht gesichtet. Auch Cervenys  Facebook-Seite zeigt vor allem leere Plätze. Passanten gibt’s am Odeonsplatz eigentlich genug: Aber auch dort war am Mittwoch niemand zu sehen, der unterschreiben wollte.
 

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