In der Alten Heimat geht’s aufwärts

Erleichterte Bewohner: Der neue Aufzug im Thomas-Wimmer-Haus ist nach dem langen Ärger mit dem alten Lift endlich fertig.
| Linda Jessen
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Auffe geht’s: Der Lift fährt endlich.
Linda Jessen Auffe geht’s: Der Lift fährt endlich.

Laim - Die Bewohner des Thomas-Wimmer-Hauses jubeln, als der neue Aufzug gestern Mittag zu seiner Jungfernfahrt aufbricht. Denn: Sie haben Jahre des Ärgers mit dem alten Lift hinter sich. Immer wieder fiel der Aufzug aus, meist an Wochenenden oder Feiertagen, wenn auch der Hausmeister nicht erreichbar war. Unter den Hausbewohnern sind auch Rollstuhlfahrer und Senioren, die nicht mal eben die Treppen in dem siebenstöckigen Bau hinauf- oder hinunterklettern können. Zum Teil endete der Streik des Aufzugs mit einem Tragedienst.

Der Aufzug ist halt auch schon alt und an manchen Tagen, da hat er wohl eine Art Gicht in der Technik. Die Sanierungsarbeiten an dem alten Aufzug sind dem Kommunalreferat am Ende doch zu heikel, es folgt der Beschluss, einen zweiten Aufzug zu bauen. Auch dabei ist zwar zeitweise der Wurm drin (einmal wird ein Bauteil bei einem Transportunfall beschädigt, es folgen lange Wartezeiten) aber nach zehneinhalb Monaten Bauzeit ist der Aufzug im Glasturm nun endlich betriebsbereit.

Kommunalreferent Axel Markwardt und Walter Massenhauser, der im Haus wohnt, weihten ihn mit einer ersten Fahrt ein. Massenhauser ist froh, dass der Ärger nun vorbei ist, wenn er auch verbindende Qualitäten hatte: „Wenn einer Hilfe gebraucht hat, dann hat immer ein Nachbar versucht, zu tun, was er eben konnte. Wir sind halt eine Riesenfamilie hier“, erzählt Walter Massenhauser.

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