Im Hochbunker am Auer Mühlbach treffen sich jetzt Pfadfinder

Der Bau am Auer Mühlbach hat wieder einen Nutzen: Er dient jetzt Jugendlichen als Treffpunkt.
| Linda Jessen
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Ein großer roter Fleck mitten in der Au: der alte Bunker am Auer Mühlbach.
Linda Jessen Ein großer roter Fleck mitten in der Au: der alte Bunker am Auer Mühlbach.

Au - Gleich gegenüber vom Jugendtreff Au an der Quellenstraße treffen sich jetzt die Pfadfinder und Pfadfinderinnen vom Stamm Pegasus zu ihren Veranstaltungen und Gruppenstunden. Schon im November haben die Jugendlichen begonnen, ihre Sachen in den knallroten Quellenbunker zu schaffen. Seit Januar dient er offiziell als Stammhaus. Fünf Jahre stand der ehemalige Luftschutzbunker leer, schon 2015 stellte der BA den Antrag, den städtischen Bau für Jugendarbeit zu nutzen.

"Es ist etwas ungewohnt und wir müssen uns noch einrichten. Unser nächster Plan ist, eine Küche zu installieren", erzählt Stammesführerin Sonja Coulin. Die Renovierungsarbeiten machen die Jugendlichen natürlich selbst - da kommt es gelegen, dass der Stamm so groß ist. Unter den 105 Mitgliedern ist dann immer irgendjemand dabei, der weiß, wie es geht.

Einmal in der Woche treffen sich die Wölflinge, Pfadfinder und Rover - so heißen die drei Altersgruppen zwischen sechs und 25 Jahren - zum Basteln, für einen gemeinsamen Ausflug, zum Ratschen. Zwei Mal im Jahr ist der ganze Stamm beisammen, wenn es zum Zelten oder in die Hütte geht. "Wir müssen noch sehen, wie wir unsere Aktionen in dem neuen Haus machen. Da warten wir jetzt mal auf den Sommer", sagt Coulin.

Denn so schön die Lage am Auer Mühlbach auch ist - leichtgefallen ist dem Stamm der Umzug nicht. Davor war das Vereinsheim für fast zwei Jahrzehnte in der Pestalozzistraße, gleich am Südfriedhof. Warum sie dort rausmussten, wissen die Jugendlichen bis heute nicht so genau.

"Wir sind schon traurig, dass wir ausziehen mussten. Unser Haus soll ja nicht einfach ein Versammlungsraum sein, sondern ein Zuhause. Aber wir sind schon dabei, uns in dem Bunker einzurichten. Wir wollen jetzt Teppiche sammeln, dann wird es gemütlicher", erzählt Sonja Coulin.

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