„Hier zu forschen, ist ein Traum“

Im neuen Großhaderner Kompetenz-Zentrum kämpfen Ärzte und Forscher gemeinsam gegen Schlaganfall- und Demenzerkrankungen.
| Verena Kemmer
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Christian Haass (links) und Martin Dichgans vor dem neuen Centrum für Schlaganfall- und Demenzforschung (CSD) in München.
Daniel Loeper 5 Christian Haass (links) und Martin Dichgans vor dem neuen Centrum für Schlaganfall- und Demenzforschung (CSD) in München.
So schaut’s drinnen aus: die Technische Assistentin Ann-Katrin Bergmann im Labor des neuen (CSD) in Großhadern.
Daniel Loeper 5 So schaut’s drinnen aus: die Technische Assistentin Ann-Katrin Bergmann im Labor des neuen (CSD) in Großhadern.
So schaut’s im Labor des neuen (CSD) in Großhadern aus.
Daniel Loeper 5 So schaut’s im Labor des neuen (CSD) in Großhadern aus.
Christian Haass (links) und Martin Dichgans vor dem neuen Centrum für Schlaganfall- und Demenzforschung (CSD) in München.
Daniel Loeper 5 Christian Haass (links) und Martin Dichgans vor dem neuen Centrum für Schlaganfall- und Demenzforschung (CSD) in München.
Das neue Centrum für Schlaganfall- und Demenzforschung (CSD) in München.
Daniel Loeper 5 Das neue Centrum für Schlaganfall- und Demenzforschung (CSD) in München.

Hadern (München) - „Ist heute Mittwoch oder Mai?“ – so könnte eine typische Frage eines Demenz-Patienten lauten. Und wer heute noch über diesen Satz schmunzelt, könnte morgen schon betroffen sein.

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Demenz und Schlaganfälle zählen nämlich zu den häufigsten Erkrankungen weltweit. Bis zum Jahr 2040 wird die Anzahl dementer Patienten auf über 80 Millionen geschätzt. Schon heute erleiden jedes Jahr rund 15 Millionen Menschen weltweit einen Schlaganfall. Tendenz steigend. Allein in München schätzt das Sozialreferat die Zahl der Demenzkranken auf 22 000.

Um für diese eher düstere Zukunft gewappnet zu sein, hat der Freistaat jetzt das Centrum für Schlaganfall- und Demenzforschung (CSD) errichtet. Und zwar direkt auf dem LMU-High-Tech Campus in Großhadern. Der 57,5 Millionen teure Bau mit mobiler Gitter-Außenhaut und viel Glas ist hochmodern ausgestattet. So weiß, weitläufig und hell, dass Besucher meinen könnten, nicht in einem Krankenhaus, sondern in einem schicken Hotel oder auf einer Raumstation zu sein. Fünf Jahre dauerte die Realisierung des Baus des Münchner Büros Nickl und Partner.

Direktor Martin Dichgans sagt: „Patienten-Versorgung und neueste Forschung und bringen wir eng zusammen. Theorie und Praxis im Klinikalltag gehen hier Hand in Hand.“ So ist neben der Forschung zudem eine Ambulanz und eine Tagesklinik untergebracht. „Ärzte und Forscher können sich unmittelbar vor Ort austauschen. Patienten können so schneller und umfassender auf Grundlage neuer Therapien behandelt werden“, erklärt Dichgans.

Schon jetzt kann sich das neue Zentrum kaum mehr vor Bewerbern retten. „So hochmodern und fachübergreifend wollen viele Forscher arbeiten“, sagt Christian Haass, Biochemiker und Sprecher Zentrums. „Hier zu forschen, ist ein Traum. Keiner arbeitet allein im dunklen Kämmerlein, sondern durch die Aufteilung der Räume wird die Kommunikation optimal gefördert. Links das Labor und rechts der Schreibtisch – hochmodern wie in den USA.“

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