Halt am Marienplatz: Erneute Petition für Buslinie 52

Die Initiative „Mehr Platz zum Leben“ sucht im Kampf um eine Haltestelle am Marienplatz Hilfe bei der Regierung von Oberbayern.
| Thilo Schröder
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Viele Jahre hat der 52er-Bus am Marienplatz gehalten. Nun tut er es nicht mehr – Bürger ärgert das.
AZ-Archiv/Petra Schramek Viele Jahre hat der 52er-Bus am Marienplatz gehalten. Nun tut er es nicht mehr – Bürger ärgert das.

München - Ein neues Kapitel im Streit um die Bushaltestelle am Marienplatz: Nachdem der Stadtrat im vergangenen Jahr den Antrag auf Erhalt der Haltestelle des Busses 52 am Marienplatz abgelehnt hatte, hoffen die Initiatoren der Initiative „Mehr Platz zum Leben“ nun auf rechtliche Hilfe der Bezirksverwaltung.

Am Freitag hat die Bürgerinitiative erneut eine Petition bei der Regierung von Oberbayern eingereicht. Claudia Stamm, Grünen-Abgeordnete im Landtag, unterstützt sie. Die Linie sei eine „super geniale Verbindung, um in die Stadt zu kommen, gerade für Ältere und Behinderte“.

Der Stadtrat möchte die Fußgängerzone rund um den Marienplatz erweitern, Buslinien müssen ausweichen. „Dumm“, findet Stamm das. Momentan hält der Bus 52 am Ende des Viktualienmarkts - für Menschen mit Handicap eine große Entfernung zum Marienplatz. Die MVG plädiert ebenfalls für den Erhalt des alten Linienverlaufs. Sie sei es, die den größten Spielraum habe, zu verhandeln, so Martin Nell, Pressesprecher der Regierung von Oberbayern. Er hat die Petition der Bürgerinitiative entgegengenommen, betont aber: „Wir haben als Bezirksregierung da nur begrenzte Möglichkeiten.“

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