GWG baut 374 Wohnungen in Pasing

Auf dem ehemaligen Stückgutgelände wird die städtische GWG Mietwohnungen, ein sozial betreutes Wohnhaus, Kitas, einen Nachbarschaftstreff und ein Kulturzentrum bauen.
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So soll das neue Quartier in Pasing mal ausschauen.
GWG So soll das neue Quartier in Pasing mal ausschauen.

Auf dem ehemaligen Stückgutgelände wird die städtische GWG Mietwohnungen, ein sozial betreutes Wohnhaus, Kitas, einen Nachbarschaftstreff und ein Kulturzentrum bauen.

Pasing - Das ehemalige Stückgutgelände ist Teil der „Zentralen Bahnflächen München“ zwischen München-Pasing und dem Hauptbahnhof. Die GWG München baut auf ihrer Teilfläche im Norden des Areals 228 geförderte Mietwohnungen, ein sozial betreutes Wohnhaus mit 40 Wohneinheiten, 61 Wohnungen für das „München Modell-Miete“ sowie 45 frei finanzierte Mietwohnungen, darunter eine betreute Hausgemeinschaft für alleinerziehende Mütter und deren Kinder.

Das Wohnungsangebot soll den Bedürfnissen unterschiedlicher sozialer Gruppen, Haushaltstypen, Lebensphasen, Generationen und Lebensstilen entsprechen. Zusätzlich errichtet die GWG München zwei Kindertagesstätten, einen Nachbarschaftstreff und ein Kulturzentrum. Im Inneren wird das neue Quartier durch die sogenannte Promenade geprägt, eine großzügig mit Alleebäumen bepflanzte Fuß- und Radwegeverbindung.  

Um für die anspruchsvolle Planungsaufgabe die optimale Lösung zu finden, hat der Ausschuss für Stadtplanung und Bauordnung des Münchner Stadtrates im November 2012 einen städtebaulichen Realisierungswettbewerb durchgeführt. Zielsetzung des Wettbewerbs war, dass die Neubauten der GWG München zu einem attraktiven Baustein des neuen Stadtquartiers werden und dabei Eigenständigkeit und Identifikation entwickeln.

Zugleich sollten sie sich aber auch in den Gesamtcharakter des Quartiers integrieren. Ein weiterer wichtiger Aspekt war die Gestaltung der über 350 Meter langen Lärmschutzwand zur Nordumgehung Pasing und zur Bahnlinie. Erwartet wurden mustergültige Lösungen, die Schallschutzwirkung und hohe Wohnqualität in sich vereinen.

Das Preisgericht unter Vorsitz von Prof. Dr. Thomas Jocher vergab den ersten Preis an die ARGE Grassinger Emrich Architekten GmbH und delaossaarchitekten GmbH mit LUZ Landschaftsarchitekten. Die Jury lobte den Siegerentwurf als „städtebaulich gelungenen Beitrag mit gut geeigneten Grundrissen.“

Auch die GWG-Geschäftsführer Dietmar Bock und Hans-Otto Kraus sind vom Siegerentwurf überzeugt: „Die Geschäftsführer freuen sich über das erzielte Ergebnis, da mit diesem Entwurf hohe Wohn- und Lebensqualität in einem neuen Quartier möglich wird. Darüber hinaus wird das städtebauliche und architektonische Bild in Pasing positive Akzente setzen.“

Voraussichtlich Ende Januar / Anfang Februar können sich interessierte Bürgerinnen und Bürger im Rahmen einer Ausstellung über die Wettbewerbsarbeiten informieren. Ort, Dauer und Öffnungszeiten der Ausstellung gibt die GWG München rechtzeitig bekannt.

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