Grüne in der Maxvorstadt fordern mehr Platz für Fußgänger

Die Grünen-Fraktion im Bezirksausschuss Maxvorstadt fordert breitere Gehwege im Uni-Viertel, um den Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten zu können.
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Blick in die Türkenstraße: Abstand halten könnte hier schwierig werden. (Archivbild)
Petra Schramek Blick in die Türkenstraße: Abstand halten könnte hier schwierig werden. (Archivbild)

Maxvorstadt - Nach den Grünen im Bezirksausschuss (BA) Altstadt-Lehel und der Stadtratsfraktion der Grünen/Rosa Liste zieht nun die nächste Grünen-Fraktion nach – diesmal in der Maxvorstadt.

Die Fraktion möchte breitere Gehwege im Uni-Viertel und fordert die Stadt deswegen auf, "schnellstmöglich ein Konzept zu erarbeiten, damit Bürgerinnen und Bürger auf den Gehwegen einen Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten können". Den Grünen im BA Maxvorstadt zufolge sind viele der Straßen im Uni-Viertel deutlich zu schmal, um den Mindestabstand einhalten zu können. Als Beispiel führen sie unter anderem die Türken-, Schelling und Augustenstraßen an.

Forderung: Keine parkenden Fahrzeuge auf dem Gehweg

Das Abstandhalten in Corona-Zeiten werde zudem durch Fahrzeuge, die auf den Gehwegen stehen, erschwert. Ein Anliegen der Grünen ist es deshalb auch, dass das Parken für sämtliche Fahrzeuge auf den Gehwegen - zumindest zeitlich begrenzt - verboten wird. Dazu zählen neben E-Scootern und Motorrädern auch Fahrräder.

Damit die Fußgänger ausreichend Platz auf den Gehwegen haben, sollen die Radwege auf die Straße verlagert werden. Daneben sprechen sich die Grünen für kurzfristige und zeitlich begrenzte Spielstraßen und "Begegnungszonen" aus, "so dass eine gemeinsame Nutzung von Fußgänger*innen und Fahrzeugen mit gegenseitiger Rücksichtnahme möglich ist."

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