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Großeinsatz in München: Polizei nennt weitere Hintergründe

Am Königsplatz wird die U-Bahn gestoppt, ein zufällig anwesender Bundeswehrsoldat hilft, den Verdächtigen zu überwältigen. Am Mittwoch hat die Polizei weitere Details parat.
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Der 18-Jährige wurde festgenommen. Gegen ihn laufen Ermittlungen wegen Bedrohung und eines Verstoßes gegen das Waffengesetz, (Archivbild)
Der 18-Jährige wurde festgenommen. Gegen ihn laufen Ermittlungen wegen Bedrohung und eines Verstoßes gegen das Waffengesetz, (Archivbild) © imago images/imagebroker

Update, 8. April, 12.25 Uhr: Wie die Polizei am Mittwoch mitteilt, hatte der 18-Jährige bei dem Vorfall in der U-Bahnstation am Königsplatz mehrere Druckverschlusstütchen mit bunten Pillen dabei. Vermutlich handelt es sich um Amphetamine und Ecstasy, das wird im Labor untersucht. 

Großeinsatz am Königsplatz: Polizei nennt weitere Details

Gegen den bis dato polizeilich kaum aufgefallenen Verdächtigen wird jetzt wegen Verdacht bewaffneten Drogenhandels ermittelt, die Mindeststrafe liegt hier bei fünf Jahren. 

Mit Blick auf den Drogenfund wurde nach Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft ein Durchsuchungsbeschluss für die Wohnung des Tatverdächtigen beantragt und vom Gericht erlassen. In der Wohnung fanden sich unter anderem ein Karambit-Messer und ein Einhandmesser. "Gegenstände, die dem Betäubungsmittelgesetz unterliegen, wurden nicht aufgefunden", so die Polizei weiter. Der unterstützend eingreifende Bundeswehrsoldat ist 25 Jahre alt und Feldjäger.

Großeinsatz der Münchner Polizei: Soldat nimmt Waffe an sich

Update, 7. April, 16.21 Uhr: Zeugen in einer U-Bahn haben am Dienstagnachmittag einen 18-Jährigen beobachtet, der mit einer Pistole aus seinem Rucksack hantiert haben soll. Sie verständigten die Polizei, ein Großeinsatz lief an. Der Verdächtige habe die Pistole aber nicht herausgenommen und damit nicht auf Menschen gezielt, so ein Polizeisprecher weiter.

Am Königsplatz wurde die U-Bahn gestoppt. Ein zufällig anwesender Bundeswehrsoldat half dabei, den Verdächtigen zu überwältigen. Er wurde auf die Situation aufmerksam und nahm schließlich die Waffe an sich.  Als die Beamten eintrafen, sei der Soldat in Uniform aus der Bahn gerade ausgestiegen und habe beide Hände mit der Pistole in die Luft gehalten. Dadurch habe er den Polizisten signalisiert, die Situation sei unter Kontrolle, hieß es weiter. 

Die Polizei war gegen 14.20 Uhr mit mehr als zehn Streifen vor Ort. "Nach derzeitigem Kenntnisstand befand sich ein nach eigenen Angaben 18-jähriger Deutscher mit Wohnsitz im Landkreis Dachau in einem U-Bahn-Zug. Hierbei führte er eine Schreckschusspistole in einem Rucksack mit sich", heißt es.

Diesen habe er vor sich abgestellt und mit der Pistole hantiert, wobei ein bedrohlicher Eindruck entstanden sei. Ein 24-jähriger Fahrgast überwältigte den 18-Jährigen und hielt ihn fest. Die Pistole wurde sichergestellt, verletzt wurde niemand.

Der 18-Jährige wurde festgenommen. Gegen ihn laufen nun Ermittlungen wegen Bedrohung und eines Verstoßes gegen das Waffengesetz, da er nicht im Besitz des erforderlichen kleinen Waffenscheins für die Schreckschusspistole ist.

Erstmeldung, 7. April, 15.05 Uhr: Weil am U-Bahnhof Königsplatz eine Person "mit einem Pistolen-artigen Gegenstand" gesichtet worden war, ist die Münchner Polizei am frühen Dienstagnachmittag zu einem Großeinsatz ausgerückt. Wie die Polizei weiter mitteilt, wurde die Person bereits gefasst.

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