Großeinsatz der Münchner Polizei: Soldat greift ein

Update, 16.21 Uhr: Zeugen in einer U-Bahn haben am Dienstagnachmittag einen 18-Jährigen beobachtet, der mit einer Pistole aus seinem Rucksack hantiert haben soll. Sie verständigten die Polizei, ein Großeinsatz lief an. Der Verdächtige habe die Pistole aber nicht herausgenommen und damit auf Menschen gezielt, so ein Polizeisprecher weiter.
Großeinsatz der Münchner Polizei: Soldat nimmt Waffe an sich
Am Königsplatz wurde die U-Bahn gestoppt. Ein zufällig anwesender Bundeswehrsoldat half dabei, den Verdächtigen zu überwältigen. Er wurde auf die Situation aufmerksam und nahm schließlich die Waffe an sich. Als die Beamten eintrafen, sei der Soldat in Uniform aus der Bahn gerade ausgestiegen und habe beide Hände mit der Pistole in die Luft gehalten. Dadurch habe er den Polizisten signalisiert, die Situation sei unter Kontrolle, hieß es weiter. Der 18-Jährige wurde festgenommen. Nach Angaben der Polizei hatte er eine Schreckschusswaffe dabei.
Erstmeldung, 7. April, 15.05 Uhr: Weil am U-Bahnhof Königsplatz eine Person "mit einem Pistolen-artigen Gegenstand" gesichtet worden war, ist die Münchner Polizei am frühen Dienstagnachmittag zu einem Großeinsatz ausgerückt. Wie die Polizei weiter mitteilt, wurde die Person bereits gefasst.