Gewaltexzess im Hasenbergl: Gruppen gehen aufeinander los

In dieser Woche ist es im Hasenbergl gleich zu mehreren Gewaltausbrüchen gekommen. Beteiligt waren immer dieselben Personen.
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Eine Gruppe mit acht Personen hat gemeinsamen auf einen 20-Jährigen eingeschlagen. (Symbolbild)
imago Eine Gruppe mit acht Personen hat gemeinsamen auf einen 20-Jährigen eingeschlagen. (Symbolbild)

Hasenbergl - Die Mitglieder zweier Gruppen sind in dieser Woche im Hasenbergl gleich mehrmals aufeinander losgegangen.

Wie die Polizei berichtet, ging die "anhaltende gewalttätige Fehde" am Montagnachmittag los. Hier schlug und trat eine achtköpfige Gruppe an einem Spielplatz auf einen 20-jährigen Münchner ein. Als eine Zeugin einschritt, flüchteten die Schläger. Nach dem Vorfall vermisste der 20-Jährige sein Handy und seine Halskette. Er erlitt mehrere Prellungen und Rötungen im Gesicht und am Oberkörper. Die Polizei ermittelt derzeit noch, inwieweit ein Raub vorliegt.

Einige Stunden später, gegen Mitternacht, zog der 20-Jährige mit seinem 22 Jahre alten Bruder und einem 18-jährigen Freund los, um sein Handy und seine Halskette zu suchen. Dabei trafen sie auf eine weitere Gruppe, in der sich einige der vorherigen Schläger befunden haben. Es kam erneut zu einer Prügelei. Die Polizei konnte allerdings rechtzeitig eintreffen und eine Eskalation unterbinden. In diesem Zusammenhang wird nun gegen den 18-Jährigen ermittelt.

Mit Eisenstangen und Fleischklopfern bewaffnet

Einen Tag später bemerkten Anwohner, dass sich mehrere Personen in einer Grünanlage im Hasenbergl versammelt hatten – teilweise hielten sie auch Eisenstangen in ihren Händen. Daraufhin alarmierten sie die Polizei, die eintreffenden Streifen konnten acht Personen feststellen. Sie alle gehörten der ersten Gruppe an, die einen Tag zuvor auf den 20-Jährigen losgegangen war. Es war wohl eine handfeste Auseinandersetzung geplant – in den umliegenden Büschen fanden die Polizisten unter anderem Eisenstangen und Fleischklopfer.

Später wurde bekannt, dass eine Aussprache und Übergabe des Handys geplant war. Wohl nur aufgrund der aufmerksamen Anwohner konnte eine weitere gewalttätige Auseinandersetzung verhindert werden.

Trio prügelt auf 16-Jährigen ein

Doch damit war die Sache noch nicht geklärt: Einen Tag später, am Mittwoch, befanden sich der 20-Jährige, sein Bruder und sein 18-jähriger Freund in einem Bus. Dort trafen sie auf einen 16-jährigen Beteiligten der ersten Tat. Die drei jungen Männer zerrten ihn aus dem Bus und schlugen zusammen auf ihn ein. Der 18-Jährige verletzte den Teenager laut Polizei zudem mit einem spitzen Gegenstand. Nachdem ein Zeuge einschritt, flüchteten sie. Die Polizei konnte sie im Rahmen der Fahndung festnehmen, seitdem befinden sich alle in Untersuchungshaft.

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