Gesucht: Koffer!

Von Juni bis November ist das Projekt „weiße Koffer“ geplant. Der Bezirkssauschuss unterstützt das Vorhaben mit 5600 Euro. Was fehlt: Koffer!
| Sarah Still
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So soll die Aktion aussehen.
Wolfram Kastner So soll die Aktion aussehen.

Neuhausen/Nymphenburg - Heuer jährt sich die Machtergreifung der Nationalsozialisten zum 80. Mal, und am 9. November zum 75. Mal die Reichspogromnacht.

Bezirksausschuss, Kulturreferat, Volkshochschule und Stadtbibliothek starten aus diesem Anlass ein Projekt. Gemeinsam mit den Bewohnern des Stadtteils, Schülern und Kirchengemeinden soll die Biografien von jüdischen Familien aus München recherchiert und deren Geschichte mit Hilfe der Koffer erzählt werden.

Die Koffer stehen dabei als Symbol für die Deportation der Menschen, die ihr Hab und Gut auf die Größe eines Koffers reduzieren mussten.

Von Juni bis November sollen die Koffer an fünf Orten stehen. Die Koffer werden weiß angestrichen und mit den Namensanhängern der letzten Wohnadressen, dem Todesdatum und Todesort der jüdischen Mitbürger versehen sein.

Geplante Standorte: Frundsbergstraße 8, Volkartstraße 40, Rotkreuzplatz 2, Ruffinistr. 23, Jagdstraße 8/Renatastr. 48: Renataheim

Um das Projekt zu realisieren, brauchen die Organisation noch weitere Koffer. Wer einen zur Verfügung stellen möchte, kann sich bei Wolfram P. Kastner, beim Institut für Kunst und Forschung unter der Telefonnummer 089/157 32 19 melden.

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