Gefahrenbremsung auf der Lindwurmstraße: Bus-Drama endet im Krankenhaus

Eine plötzliche Gefahrenbremsung eines Linienbusses auf der Lindwurmstraße hat am vergangenen Freitagmorgen in München zu einem Unfall mit 14 Verletzten geführt. Auslöser war laut Polizei ein bislang unbekannter VW-Tiguan, der vor dem Bus abrupt abbremste.
Niclas Vaccalluzzo
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Auf der Lindwurmstraße wurden durch die Gefahrenbremsung eines Busses mehrere Menschen verletzt (Symbolbild).
Auf der Lindwurmstraße wurden durch die Gefahrenbremsung eines Busses mehrere Menschen verletzt (Symbolbild). © IMAGO/Wolfgang Maria Weber

Am Freitagmorgen verletzten sich 14 Fahrgäste eines Linienbusses auf der Lindwurmstraße. Ursache war eine Gefahrenbremsung des Busses. Fünf Fahrgäste wurden mit Rettungswagen in Kliniken gebracht. Im Innenraum des Busses entstand zudem ein Sachschaden in Höhe eines vierstelligen Betrags.

Gefahrenbremsung in Linienbus – mehrere Verletzte

Warum musste der Bus so stark bremsen? Nach Angaben der Polizei fuhr, gegen 7.45 Uhr, vor dem Bus ein bislang unbekannter Fahrer eines VW Tiguan. Dieser wollte zunächst einen stehenden Linienbus passieren, bremste dann aber, ohne erkennbaren Anlass, plötzlich stark ab, woraufhin der 54-jährige Busfahrer keine andere Möglichkeit sah, als eine Gefahrenbremsung einzuleiten.

Durch die abrupte Bremsung stürzten mehrere Fahrgäste im Innenraum des Busses zu Boden. Zudem zerbrach eine Glasscheibe im Fahrzeug. Neben Prellungen und Schürfwunden kam es bei einigen Verletzten daher auch zu Schnittwunden.

Fahrer flüchtet vom Unfallort

Der Fahrer des grauen VW Tiguan bemerkte entweder nicht die Folgen seines Manövers – oder er ignorierte sie. Jedenfalls setzte er seine Fahrt anschließend einfach fort. Laut Polizei handelt es sich in beiden Fällen um eine Verkehrsunfallflucht. Die Polizei sucht daher nach Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang geben können.

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  • Politikverdrossen am 23.06.2026 07:34 Uhr / Bewertung:

    Was soll diese Vorverurteilung des Autofahrer?! Zum einen kenne ich kein Gesetz, das das scharf Abbremsen verbietet, außer man macht es grundlos. Ob das bei dem Autofahrer der Fall war ist nicht bekannt. Ich kenne das aus meiner Praxis, dass Busse, die an Haltestellen überholt werden, oftmals blitzartig den Blinker links setzen und auch schon losfahren. Häufig bremsen sie dann zwar doch noch ab, wenn sie merken, dass man schon fast auf halber Höhe mit ihrem Bus ist, aber eine Garantie dafür gibt es nicht, da die StVO ihnen ja auch die Vorfahrt einräumt. Was bleibt also übrig, als scharf abzubremsen?!

    Der andere Punkt ist die behauptete Unfallflucht. Wenn ich nicht merke, dass der Bus hinter mir so stark gebremst hat, dass es Verletzte gab, dann kann man ja wohl nicht von Unfallflucht - oder besser gesagt unerlaubten Entfernens vom Unfallort reden.

    Habt ihr denn keinme Juristen, die über solche Berichte mal drübergucken können? Und wenn nicht, KI hätte auch weitergeholfen.

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  • doket am 23.06.2026 09:57 Uhr / Bewertung:
    Antwort auf Kommentar von Politikverdrossen

    Wenn es keine Unfallflucht war, kann er sich ja jetzt bei der Polizei melden. Steht ja in jeder Zeitung was er gemacht hat. Im übrigen darf an haltenden Bussen an Haltestellen nur in Schrittgeschwindigkeit vorbei gefahren werden. So scharf kan ein Bremsen bei 7km/h ja nicht sein.

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  • Der wahre tscharlie am 23.06.2026 18:39 Uhr / Bewertung:
    Antwort auf Kommentar von Politikverdrossen

    "Was soll diese Vorverurteilung des Autofahrer?!"

    Soll das lustug sein??
    Ein PKW-Fahrer bremst einen Bus aus, in dem auch Menschen stehen, z.B. Frauen mit Kinderwagen, und der PKWler haut einfach ab.
    Es ist doch wohl klar, dass der Autofahrer Schuld ist, wenn in dem Bus Menschen stürzen und sich verletzen.
    Der Autofahrer sollte sich einen Juristen suchen und zur MVG gehen und sagen, ja ich war es.

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