Für 90.000 Euro: Umbau des Luisengymnasiums kann starten

Die Staatsregierung und die Stadt München haben sich geeinigt: Der Umbau des Luisengymnasiums kann starten. 90.000 Euro will der Freistaat an Fördermitteln bereitstellen.
von  AZ
Das Luisengymnasium in München: Mit dem Umbau sollen die Schüler mehr Platz in der Mensa bekommen.
Das Luisengymnasium in München: Mit dem Umbau sollen die Schüler mehr Platz in der Mensa bekommen. © imago/Reinhard Kurzendörfer

Maxvorstadt - Fördermittel vom Freistaat zu beantragen, ist normalerweise ein langwieriges Unterfangen. Und ehe nicht alle Anträge bewilligt sind, dürfen staatlich geförderte Bauprojekte nicht starten. Im Fall des Luisengymnasiums hat die Staatsregierung der Stadt München jezt aber grünes Licht für einen vorzeitigen Baustart gegeben.

Die Stadt will mit den Baumaßnahmen vor allem die Raumsituation in der Mensa verbessern. 90.000 Euro Fördergelder schießt das Land Bayern hinzu, insgesamt sollen die Umbaumaßnahmen 255.000 Euro kosten. Im Regelfall darf mit dem Bau staatlich geförderter Projekte erst nach Bewilligung der staatlichen Fördermittel begonnen werden. Eine Förderung bereits begonnener Projekte verbietet das bayerische Haushaltsrecht.

Mit der Zustimmung zum vorzeitigen Baubeginn können die Baumaßnahmen nun dennoch schnell starten - auch wenn der förmliche Bescheid noch nicht entschieden ist. Die spätere staatliche Förderung erfolgt aus Mitteln des kommunalen Finanzausgleichs.

Lesen Sie hier: "Keine Rentnerecke": Der Streit um den Spielplatz

merken
Nicht mehr merken
X

Sie haben den Inhalt der Merkliste hinzugefügt.