Frau bei Trambahnunfall in München verletzt

Ein Auto zwingt eine Straßenbahn zu einer Vollbremsung. Eine Frau in der Tram verletzt sich. Die Polizei ermittelt und sucht nicht den Unfallverursacher, sondern ausnahmsweise das Unfallopfer. 
Ralph Hub
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Die Polizei sucht eine Frau, die bei einem Trambahnunfall verletzt worden ist. (Symbolbild)
Die Polizei sucht eine Frau, die bei einem Trambahnunfall verletzt worden ist. (Symbolbild) © Moritz Frankenberg

Ein ganz spezieller Unfall beschäftigt die Münchner Verkehrspolizei: Die Beamten suchen nach einem Unfall ausnahmsweise nicht den Verursacher, sondern das Opfer, eine Frau, die sich bei einer Vollbremsung einer Trambahn der Linie 18 am Samstag verletzt hat und anschließend verschwunden ist.

Am Samstag gegen 17.40 Uhr fuhr ein 51-Jähriger aus dem Landkreis München mit der Straßenbahn der Linie 18 die Reichenbachbrücke stadteinwärts.

Zeitgleich befuhr ein 24-jähriger Deutscher aus München mit seinem KIA rechts neben der Straßenbahn auf dem zweiten Fahrstreifen. An der Kreuzung zur Auenstraße bog der 24-Jährige laut Polizei nach derzeitigem Kenntnisstand verbotswidrig vor der Straßenbahn nach links ab. Der Trambahnfahrer musste stark abbremsen.

Passagierin saß in der Nähe des Tramfahrers

Hinter ihm im Fahrstand saß eine bislang unbekannte Frau. Durch das unverhoffte Bremsmanöver der Tram verletzte sie sich vermutlich am rechten Arm. Nach bisherigen Erkenntnissen könnte es sich um eine Italienerin handeln.
Zu einer Kollision zwischen Straßenbahn und Auto kam es nicht.

An der Haltestelle Fraunhoferstraße stieg die bislang unbekannte geschädigte Frau aus und entfernte sich in unbekannte Richtung. Weitere Fahrgäste wurden nicht verletzt. Die weiteren Ermittlungen werden durch die Verkehrspolizei München geführt.

Zeugenaufruf der Polizei:

Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang machen können, oder die unbekannte Geschädigte, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando, Tegernseer Landstraße 210, 81549 München Telefon: 089/6216-3322, in Verbindung zu setzen.

Zeugenaufruf auf Italienisch:

Ricerca Testimoni: Incidente stradale sulla Reichenbachbrücke Il signor T. stava conducendo il tram della linea 18 lungo la Reichenbachbrücke in direzione nord-ovest. Contemporaneamente, il signor P. percorreva il medesimo tratto a bordo della propria autovettura, procedendo sulla seconda corsia a destra rispetto al tram. Allo scattare del verde, il conducente del tram riprendeva la marcia. In quel momento, il signor P. svoltava a sinistra in Auenstraße, effettuando una manovra vietata proprio davanti al mezzo pubblico. Per evitare l'impatto, il signor T. è stato costretto a una frenata d'emergenza. Nella parte nanteriore del tram, subito dietro il conducente, sedeva una passeggera (al momento non identificata) che è presumibilmente rimasta ferita a causa della brusca decelerazione. La donna si teneva il braccio destro lamentando ad alta voce il dolore, esprimendosi verosimilmente in lingua italiana. Non si è verificata alcuna collisione tra il tram e l'auto. Giunti alla fermata "Fraunhoferstraße", il signor T. ha aperto le porte per la discesa dei passeggeri; in tale occasione, la donna ferita è scesa dal mezzo allontanandosi
in direzione ignota. Non sono stati riscontrati danni né all'autovettura né al tram, e nessun altro
passeggero ha riportato lesioni.

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