Flüchtiger Taschendieb springt in die Isar und verschwindet

Ein mutmaßlicher Taschendieb ist am frühen Donnerstagmorgen vor der Polizei geflüchtet und hat sich mit einem Sprung in die Isar der Festnahme entzogen. Ein möglicher Komplize konnte geschnappt werden.
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An der Reichenbachbrücke kam es am Donnerstagmorgen zu einer fast hollywoodreifen Flucht eines mutmaßlichen Taschendiebes.  (Symbolbild)
An der Reichenbachbrücke kam es am Donnerstagmorgen zu einer fast hollywoodreifen Flucht eines mutmaßlichen Taschendiebes. (Symbolbild) © imago images / imagebroker

Isarvorstadt - Mit einer schon fast wahnwitzigen Aktion hat sich am frühen Donnerstagmorgen ein mutmaßlicher Taschendieb seiner Festnahme entzogen.

Wie die Polizei berichtet, wurde gegen 1.40 Uhr eine 37-jährige Münchnerin nahe dem Kiosk an der Reichenbachbrücke, Fraunhofer- Ecke Wittelsbacherstraße, von Zeugen darauf aufmerksam gemacht, dass ihr gerade das Mobiltelefon gestohlen wurde. Im selben Moment stellte ein 19-jähriger Münchner fest, dass auch sein Smartphone verschwunden war.

Verdächtiger flüchtet und springt in die Isar

Die alarmierten Polizeibeamten konnten zwei Personen als Tatverdächtige feststellen. Einen davon, einen 29-Jährigen ohne festen Wohnsitz in Deutschland, konnten die Polizisten festnehmen. Der zweite Verdächtige sprang an der Erhardtstraße aus einer Höhe von etwa fünf Metern in die Isar, wo ihn die Beamten aus den Augen verloren.

Zahlreiche Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr suchten die Isar im entsprechenden Bereich ab, sogar ein Polizeihubschrauber wurde zur Suche eingesetzt, der Flüchtige konnte jedoch bislang nicht aufgefunden werden.

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Der 29-jährige Verdächtige, der zuvor festgenommen werden konnte, wurde der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt und wird nun dem Ermittlungsrichter vorgeführt.

Der flüchtige Täter wird wie folgt beschrieben: Männlich, ca. 170 cm groß, dunkelhäutig.


Zeugenaufruf:  Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 65, Tel.  089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

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