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Feuer in Münchner Wohnung gelegt? 46-Jähriger vor dem Haftrichter

In einem Apartment eines Mehrfamilienhauses in Pasing brennt es, die Feuerwehr hat alle Hände voll zu tun. Spuren am Ort des Geschehens deuten auf Brandstiftung hin.
von  AZ
Vierstündiger Einsatz der Münchner Feuerwehr: Der Zimmerbrand endete glimpflich.
Vierstündiger Einsatz der Münchner Feuerwehr: Der Zimmerbrand endete glimpflich. © Berufsfeuerwehr München

Update, 4. Mai, 12.28 Uhr: Wie die Polizei zu dem Brand in der Salbauerstraße mitteilt, hat ein 46-jähriger Mann offenbar aus Wut das Bett und das Sofa seiner Freundin angezündet. Die 44-Jährige war augenscheinlich selbst nicht vor Ort. Es entstand ein Sachschaden von 200.000 Euro.

Feuer in Pasinger Wohnung gelegt? 46-Jähriger vor dem Haftrichter

Anhand der gesicherten Spuren ergaben sich für die Münchner Kriminalpolizei Hinweise auf eine vorsätzliche Brandlegung in der Wohnung. Zur Tatzeit habe sich der 46-jährige Deutsche mit Wohnsitz in Dachau berechtigt in der Wohnung aufgehalten.

"Aufgrund eines Streits zwischen der 44-Jährigen und dem Tatverdächtigen setzte dieser das Bett und ein Sofa in Brand und entfernte sich im Anschluss aus der Wohnung", so die Polizei am Montag.

Der Mann konnte im Laufe des Sonntagnachmittags durch zivile Einsatzkräfte der Polizei München an seiner Wohnadresse in Dachau festgenommen werden. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt, wo über die Haftfrage entschieden wird. Die weiteren Ermittlungen führt das Kommissariat 13.

Feuerwehr-Einsatz in Pasing: Verstärkung angefordert

Erstmeldung, 4. Mai: Mehrere Notrufe von Anwohnern und Passanten hatten am Sonntag (3. Mai) gegen 11.30 Uhr die Leitstelle der Feuerwehr erreicht: Alle meldeten eine starke Rauchentwicklung aus dem zweiten Stock eines Mehrparteienhauses in der Salbauerstraße.

Aufgrund der Größe des Gebäudes und der starken Rauchausbreitung von der zweiten bis zur vierten Etage sei durch den Einsatzleiter gleich Verstärkung in Form eines weiteren Löschzuges angefordert worden, so die Feuerwehr.

Mit zwei C-Rohren konnte der Brand im zweiten Obergeschoss demnach schnell unter Kontrolle gebracht werden. Die Bewohnerin hatte sich zu diesem Zeitpunkt bereits eigenständig ins Freie begeben.

Einsatz dauert vier Stunden, Polizei ermittelt zur Brandursache

Weil sich überall im Haus starker Rauch verteilte, mussten die Einsatzkräfte "einige Wohnungen gewaltsam" öffnen, um die entsprechenden Räume kontrollieren zu können.

Nach etwa vier Stunden war Einsatz beendet, es wurde niemand verletzt. Die Polizei ermittelt zur Brandursache.

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