Feines Stück Altstadt: Rund um den Salvatorplatz

Ein sehr feines Stück Altstadt hat sich rund um die Salvatorkirche erhalten. Grund genug, sich dort umzusehen.
| Sigi Müller
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Die Salvatorkirche zwischen alter Staatsbank (links) und Literaturhaus.
Sigi Müller 9 Die Salvatorkirche zwischen alter Staatsbank (links) und Literaturhaus.
Seit 1829 ist die Salvatorkirche griechisch-orthodox.
Sigi Müller 9 Seit 1829 ist die Salvatorkirche griechisch-orthodox.
Beliebt und belebt: die Stühle vom Literatur-Café im Literaturhaus.
Sigi Müller 9 Beliebt und belebt: die Stühle vom Literatur-Café im Literaturhaus.
Die Gedenktafel für den 1789 aufgelassenen Salvatorfriedhof.
Sigi Müller 9 Die Gedenktafel für den 1789 aufgelassenen Salvatorfriedhof.
Die alte Staatsbank samt Nebengebäuden wird umgebaut zum Edelhotel.
Sigi Müller 9 Die alte Staatsbank samt Nebengebäuden wird umgebaut zum Edelhotel.
Die Jungfernturmstraße mit Parkhaus, Literaturhaus und Salvatorkirche.
Sigi Müller 9 Die Jungfernturmstraße mit Parkhaus, Literaturhaus und Salvatorkirche.
Moderner Blech-Zierrat auf dem denkmalgeschützten Parkhaus.
Sigi Müller 9 Moderner Blech-Zierrat auf dem denkmalgeschützten Parkhaus.
Neue Passagen und Höfe in alten Bank-Palästen.
Sigi Müller 9 Neue Passagen und Höfe in alten Bank-Palästen.
Postkarten-Motiv: die Kardinal-Faulhaber-Straße mit der Frauenkirche.
Sigi Müller 9 Postkarten-Motiv: die Kardinal-Faulhaber-Straße mit der Frauenkirche.

Altstadt - Vielen ist der Salvatorplatz sicherlich durch das Parkhaus dort bekannt – allerdings ist der eigentliche Namensgeber die Salvatorkirche, die im Jahr 1480 als Friedhofskirche erbaut wurde. Der Friedhof wurde dann Ende des 18. Jahrhunderts zum Marktplatz umgebaut. Und seit 1829 ist die Kirche griechisch-orthodox.

An der Seite der Parkgarage in der Jungfernturmstraße finden Sie eine große, alte Backsteinwand. In den Ritzen wächst eine kleine, zähe Pflanze: die Mauerraute aus der Familie des Streifenfarns. Oft zu finden in der Stadt. Hier stand der Jungfernturm aus dem Jahr 1493, der 1804 abgebrochen wurde.

Salvatorplatz: Einmaliger Blick auf die Frauenkirche

Der Platz bietet viel Geschichtliches, aber lädt auch aus anderen Gründen zum Verweilen ein: Durch die hohen Bäume findet man im Sommer hier ein schattiges Fleckerl. Zum Einkehren gibt es das Literaturhaus mit dem Literatur-Café, wer an der Kardinal-Faulhaber-Straße entlang flaniert, kommt an altehrwürdigen Gebäuden vorbei und genießt einen einmaligen Blick auf die Frauenkirche.

Das denkmalgeschützte Gebäude der ehemaligen Bayerischen Staatsbank wird im Moment (wieder einmal) entkernt und dann zum Fünf-Sterne-Hotel umgebaut. Teilweise stehen dort nur noch die Außenwände und hinter den leeren Fenstern sehe ich die Sonne untergehen.

Gegenüber der Salvatorkirche befindet sich die kleine, historische Ladenpassage. Ein besuchenswertes Fleckchen München und mitten in der Stadt, schnell auch mal zu Fuß zu erreichen, wenn man sowieso auf Einkaufstour unterwegs ist.

In diesem Sinne eine schöne Woche

Ihr Sigi Müller

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