Eritreer (18) verprügelt Landsmann gleich zweimal

In einer Gruppe von Nordafrikanern kam es am Dienstagmorgen zu einer Schlägerei – und das gleich zweimal. Kurrios: Der 18-jährige Täter kündigte sein Vergehen sogar auf der Wache an.
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Am Dienstagmorgen kam es am Hauptbahnhof und am Alten Botanischen Garten zu einer Schlägerei zwischen Migranten.
Bundespolizei Am Dienstagmorgen kam es am Hauptbahnhof und am Alten Botanischen Garten zu einer Schlägerei zwischen Migranten.

München - Erst am Hauptbahnhof, dann im Alten Botanischen Garten: Am Dienstagmorgen kam es gleich zweimal zu einer Schlägerei unter Migranten. "Ich werde ihn wieder schlagen!", so reagierte ein 18-jähriger Eritreer, als er nach einer tätlichen Auseinandersetzung die Wache der Münchner Bundespolizei verließ.

Um kurz nach 1 Uhr kam es am Gleis 26 zu einer tätlichen Auseinandersetzungen unter mehreren Migranten. Dabei soll ein 18-jähriger Eritreer einem 19-jährigen Landsmann mehrmals mit geballter Faust ins Gesicht geschlagen haben. Zwei weitere 19-Jährige sollen die miteinander Rangelnden getrennt haben.

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Alkohol als Auslöser für die Schlägerei?

Ermittlungen ergaben, dass alle vier Männer alkoholisiert waren. Beim Tatverdächtigen wurden 2,02, beim Opfer 0,57 und bei den beiden Zeugen 0,32 und 0,92 Promille gemessen. Der verständigte Rettungsdienst stellte bei dem Prügelopfer allerdings nur leichte Verletzungen fest.

Alle vier konnten die Wache nach Abschluss der polizeilichen Ermittlungen wieder verlassen. Warum sich die Burschen stritten, ist allerdings weiter unklar.

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"Ich werde ihn wieder schlagen!"

Als der 18-jährige Tatverdächtige die Wache verließ, äußerte er, wie auch schon zuvor bei seiner Befragung: "Ich werde ihn wieder schlagen!" Gesagt, getan. Gegen 2.30 Uhr, eine knappe halbe Stunde nach der Entlassung des Tatverdächtigen, erschien der 19-Jährige Geschädigte wieder bei der Bundespolizei und teilte mit, dass er von dem 18-jährigen Eritreer erneut geschlagen worden sei. Diesmal im Alten Botanischen Garten.

Es stellte sich heraus, dass es sich bei den Tätern tatsächlich wieder um die drei zuvor schon auffälligen Eritreer handelt. Das Opfer wies neue, vorher noch nicht vorhandene Verletzungen auf. Die Bundespolizei ermittelt nun wegen des Verdachts der Körperverletzung. Auch beim zweiten Vorfall wollten sich die Nordafrikaner nicht zu den Gründen der körperlichen Auseinandersetzung äußern.

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