Elfjähriger aus München bei Schulwegunfall schwer verletzt

Ein Schüler ist am Dienstagmorgen auf dem Weg zum Unterricht in der Berg-am-Laim-Straße vor einen Audi gelaufen und erfasst worden. Der Bub kam mit einer Fraktur an der linken Schulter ins Krankenhaus. 
Ralph Hub
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Nach einem Schulwegunfall in Berg am Laim hat der Rettungsdienst einen Elfjährigen mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. (Symbolbild)
Nach einem Schulwegunfall in Berg am Laim hat der Rettungsdienst einen Elfjährigen mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. (Symbolbild) © IMAGO/Eibner-Pressefoto/Marcel von Fehrn

Ein Schüler (11) aus München ist am Dienstagmorgen in der Berg-am-Laim-Straße vor einen Audi gelaufen und von dem Auto erfasst worden. Der Bub kam mit einer Fraktur an der linken Schulter, einer Verletzung am Knie, sowie Prellungen an der Hüfte ins Krankenhaus.

Autofahrerin kann nicht mehr ausweichen

Gegen 07.35 Uhr fuhr ein 56-jähriger Münchner in seinem Audi nach Angaben der Polizei die Berg-am-Laim-Straße auf dem mittleren von drei Fahrstreifen in Fahrtrichtung Kreillerstraße. An der Kreuzung zur
Schlüsselbergstraße wollte er diese geradeaus überqueren. Die Ampel zeigte für den Autofahrer grün.

Schüler läuft bei Rot über Straße

Zur gleichen Zeit betrat ein 11-jähriger Bub, zwischen zwei auf dem ersten Fahrstreifen verkehrsbedingt haltenden Autos den Kreuzungsbereich. Laut Polizei hätte der Schüler an der für ihn rot zeigenden Ampel warten müssen. Mitten auf der Kreuzung kam es zum Zusammenstoß. Der Schüler wurde von dem Audi frontal erfasst. Der Rettungsdienst brachte den schwer verletzten Jugendlichen ins Krankenhaus. Die Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen. An dem Audi entstanden einige Tausend Euro Sachschaden.

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89 Kommentare
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  • Kaiser Jannick am 22.01.2026 18:32 Uhr / Bewertung:

    "doket", eine bestimmte Gruppe, u.a. auch Sie, "mutmaßen" permanent in immer dieselbe Richtung. Wie auch hier ohne jedweden wirklich sachlichen Bezug zum Artikel, nur zur Provokation der von dort als Gegner erklärten manch anderen Foristen?

    Können Sie sich vorstellen, dass das ebenso unnötig ist, wie auch entsprechende Gegenreaktionen hervorruft?

    Und weiterhin, dass die gerade auch von Ihnen oftmals gepredigte Sachlichkeit dabei vollkommen auf der Strecke bleibt?

    Wäre es also für Sie eine sinnvolle Alternative, auf "Giftpfeile" jedweder Art zu verzichten, um das erst mal selbst vorzuleben, was Sie von Anderen erwarten?

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  • doket am 22.01.2026 19:01 Uhr / Bewertung:
    Antwort auf Kommentar von Kaiser Jannick

    Was meinen Sie? Wo war ich unsachlich?
    Es ist meine feste Überzeugung, dass man mit manchen Situationen rechnen muss (z.B. einfahrende Tram, Mensch ungeduldig am Straßenrand, rote Ampel) und dann nicht einfach drauf zu halten darf. Dass das viele natürlich machen, erlebe ich ja jeden Tag an solchen Tramstationen. Aber dann ist man eben nicht mehr frei von Schuld. Zumindest moralisch.

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  • Hanswurst am 22.01.2026 19:37 Uhr / Bewertung:
    Antwort auf Kommentar von doket

    "...dass man mit manchen Situationen rechnen muss (z.B. einfahrende Tram, Mensch ungeduldig am Straßenrand, rote Ampel)"

    Ich unterstelle mal, der Audifahrer hat genau das gemacht. Das Kind hat sich "nur" den Arm gebrochen, das seh ich hier wirklich als positiv an.

    @Kaiser: doket berichtet von seinen Erfahrungen, denn es scheint, er kommt, wie ich aus dem Osten Münchens. Und wir kennen beide die Unfallstelle und sehen beide dieses ÜberRotRennen um die Tram zu kriegen.

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