Lebensgefahr in München: Spaziergänger stürzen ins Eis

Lebensgefährliche Neujahrs-Aktion in München: Mehr als hundert Menschen liefen trotz Warnungen auf das viel zu dünne Eis des Nymphenburger Kanals. Einige brachen ein. Polizei und Feuerwehr schlagen jetzt Alarm.
AZ |
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
2  Kommentare
lädt ... nicht eingeloggt
Teilen
Schilder warnen davor, wie gefährlich das Betreten ist - manche ignorieren die Hinweise aber.
Schilder warnen davor, wie gefährlich das Betreten ist - manche ignorieren die Hinweise aber. © Bernd Wackerbauer

Neuhausen-Nymphenburg - Mehr als hundert Personen haben sich am Neujahrstag am Nachmittag auf das vermeintlich gefrorene Eis des Nymphenburger Kanals gewagt. Laut Polizei sollen einige Spaziergänger sogar eingebrochen sein, konnten sich jedoch selbst oder mithilfe anderer Personen wieder aus dem Wasser retten.

Eis am Nymphenburger Kanal viel zu dünn – Einsatzkräfte warnen eindringlich

Ein Polizeisprecher warnte deutlich vor den Risiken: Selbst auf der Schattenseite, wo das Eis üblicherweise schneller trägt, sei die Schicht "noch zu dünn und zu wenig belastbar“. Von einem Spaziergang auf dem Kanal sei daher dringend abzuraten.

Auch die Münchner Feuerwehr ist im Einsatz und appelliert an alle Besucher, Eisflächen im gesamten Stadtgebiet nicht zu betreten. Trotz der Minusgrade der vergangenen Tage sei das Eis nirgends zuverlässig tragfähig. "Bitte halten Sie sich an die Warnungen und folgen Sie den Weisungen der Einsatzkräfte vor Ort“, so die Behörde.

Die Einsatzkräfte bitten die Bevölkerung eindringlich darum, den Bereich zu meiden – schon wenige Schritte können lebensgefährlich sein.

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
 
  • Witwe Bolte gerade eben / Bewertung:

    Diese Eisbetretenden sollten für den Darwin Award nominiert werden.

    Antworten lädt ... Kommentar melden
  • Ch_Muc vor 24 Minuten / Bewertung:

    vor kurzem gelesen, dass die Bergrettung sich überlegen wird, die leichtsinnige Bergwanderer zur Kasse bittet, wenn sie sich selbstverschuldet in Gefahr begeben, Unerfahrenheit, schlecht ausgerüstet etc. Es passierte einfach zu oft...
    Dann sollte es auch für "Eisbrecher" gelten, wenn Feuerwehr bzw. Rettungswagen anrücken müssen. Wenn sie auch noch ins Krankenhaus müssen, alles selbst zahlen.
    Schliesslich sind Warnschilder nicht zu übersehen, stehen auch nicht ohne Grund.

    Antworten lädt ... Kommentar melden
merken
Nicht mehr merken
X

Sie haben den Inhalt der Merkliste hinzugefügt.