Ein Leben aus der Plastiktüte

Theater aus der Plastiktüte gibt es heuer im Münchner Stadtmuseum. Dort wird ein Figurenstück über eine Obdachlose Frau gespielt.
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Eine dicke, obdachlose Frau hat Julia Raab für das Münchner Stadtmuseum inszeniert.
Oliver Rückle/ho Eine dicke, obdachlose Frau hat Julia Raab für das Münchner Stadtmuseum inszeniert.

Altstadt - Mit „Die Dicke spielt Medea“ am 24. Januar um 20 Uhr zeigt die junge Absolventin des Stuttgarter Figurentheater-Studiengangs Julia Raab die Studie einer Obdachlosen als Maskenspiel. Ihr Figurentheater bringt sie ins Münchner Stadtmuseum.

Aus ihren zahlreichen Plastiktüten zieht die Protagonistin Bruchstücke ihrer Lebensgeschichte. Von ihrem Trolley begleitet streift eine Frau durch die Straßen. Man nennt sie die Dicke. Alleine kommt sie jeden Abend irgendwo an und lässt sich nieder. Sie spricht nicht. Mit ihren Habseligkeiten erzählt sie die tragischste Geschichte einer Frau.

Julia Raab studierte zunächst Theaterpädagogik, bevor sie an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart ihr Figurentheaterstudium begann. „Die Dicke“ ist ihre Abschlussarbeit.

Was? "Die Dicke spielt Medea", Figurentheater

Wann? Freitag, 24. Januar, 20 Uhr

Wo? Saal des Münchner Stadtmuseums, Sankt-Jakobs-Platz 1

Für Erwachsene und Jugendliche ab 16 Jahren, Vorverkauf:  089–23324482 oder www.figurentheater-gfp.de

Karten: 12 Euro

 

 

 

 

 

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