Die Leopoldstraße verändert ihr Gesicht

Seit Monaten wird an der Ecke zur Hohenzollenstraße ein Bürokomplex abgerissen. Das Ausmaß ist gewaltig. Die AZ verrät, was dort geplant ist. 
| Willi Bock
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Gewaltig: Die riesigen Mauern sind gestürzt.
Willi Bock 30 Gewaltig: Die riesigen Mauern sind gestürzt.
Die Leopoldstraße verändert ihr Gesicht: An der Ecke zur Hohenzollernstraße wird anstelle des alten Commerzbank-Gebäudes dieses neue Wohn- und Geschäftshaus entstehen.  Der Abriss läuft - und so geht er vonstatten ...
30 Die Leopoldstraße verändert ihr Gesicht: An der Ecke zur Hohenzollernstraße wird anstelle des alten Commerzbank-Gebäudes dieses neue Wohn- und Geschäftshaus entstehen. Der Abriss läuft - und so geht er vonstatten ...
So präsemntiert sich das neue Gebäude in der Hohenzollernstraße. Bauherr ist die Development Partner aus Düsseldorf mit Bucher aus München. Den Plan hat das Büro Meili Peter Architekten aus Zürich entworfen.
30 So präsemntiert sich das neue Gebäude in der Hohenzollernstraße. Bauherr ist die Development Partner aus Düsseldorf mit Bucher aus München. Den Plan hat das Büro Meili Peter Architekten aus Zürich entworfen.
So hat es ausgesehen, bevor die Abrissbagger kamen. Blick in die Hohenzollernstraße, links das alte Commerzbank-Gebäude.
30 So hat es ausgesehen, bevor die Abrissbagger kamen. Blick in die Hohenzollernstraße, links das alte Commerzbank-Gebäude.
Der alte Blick in die Gegenrichtung auf die Leopoldstraße.
30 Der alte Blick in die Gegenrichtung auf die Leopoldstraße.
Der Abriss beginnt im Jahre 2013.
30 Der Abriss beginnt im Jahre 2013.
Als Erstes wurde das alte Hotel Ludwig abgerissen. Auf den neuen Keller werden die Pavillons gestellt, in die die Commerzbank provisorisch einzieht.
30 Als Erstes wurde das alte Hotel Ludwig abgerissen. Auf den neuen Keller werden die Pavillons gestellt, in die die Commerzbank provisorisch einzieht.
Im Dezember 2012 geht es an den Abriss des Gebäudes an der Leopoldstraße. Stundenlang wird die Leopoldstraße gesperrt, um niemanden zu gefährden.
30 Im Dezember 2012 geht es an den Abriss des Gebäudes an der Leopoldstraße. Stundenlang wird die Leopoldstraße gesperrt, um niemanden zu gefährden.
Bald ist nichts mehr von dem alten Haus zu sehen.
30 Bald ist nichts mehr von dem alten Haus zu sehen.
Der Schutt wird abgeräumt.
30 Der Schutt wird abgeräumt.
Im Hintergrund steht das Bürogebäude aus Beton und Stahl, das als nächstes an die Reihe kommt.
30 Im Hintergrund steht das Bürogebäude aus Beton und Stahl, das als nächstes an die Reihe kommt.
Als nächstes wird das Bürogebäude in der Hohenzollernstraße ausgeräumt und Stück für Stück langsam abgerissen.
30 Als nächstes wird das Bürogebäude in der Hohenzollernstraße ausgeräumt und Stück für Stück langsam abgerissen.
Wie leere Höhlen schaut es hinter den Fensterlöchern aus.
30 Wie leere Höhlen schaut es hinter den Fensterlöchern aus.
Langsam aber sicher wird das Gebäude abgetragen.
30 Langsam aber sicher wird das Gebäude abgetragen.
Der riesige Arm des Baggers hebt Bauschutt am Boden auf.
30 Der riesige Arm des Baggers hebt Bauschutt am Boden auf.
Die Ariss-Zange frisst sich in den Beton und reißt Stück für Stück heraus. Der dicke Stahl muss dabei durchtrennt werden.
30 Die Ariss-Zange frisst sich in den Beton und reißt Stück für Stück heraus. Der dicke Stahl muss dabei durchtrennt werden.
So sah es aus, als das Beton-Bürogebäude noch stand . . .
30 So sah es aus, als das Beton-Bürogebäude noch stand . . .
Und so wurde die rechte Seitenwand Ende Januar abgetragen. Ein Kran hielt einen großen Container, damit die Betonbrocken nicht auf den Bank-Pavillon darunter fallen konnten.
30 Und so wurde die rechte Seitenwand Ende Januar abgetragen. Ein Kran hielt einen großen Container, damit die Betonbrocken nicht auf den Bank-Pavillon darunter fallen konnten.
Am Tag danach, Samstag, 1. Februar, schirmte eine riesige Gummiwand den Abriss von der Straße ab, damit nichts auf die Straße fällt und Passanten und Autos nicht gefährdet werden.
30 Am Tag danach, Samstag, 1. Februar, schirmte eine riesige Gummiwand den Abriss von der Straße ab, damit nichts auf die Straße fällt und Passanten und Autos nicht gefährdet werden.
So sah das von der Seite aus.
30 So sah das von der Seite aus.
Und die Wand ist Stunden später bis auf einen kleinen Rest weg.
30 Und die Wand ist Stunden später bis auf einen kleinen Rest weg.
Wo einst eine Bank stand, ist jetzt ein großes Loch.
30 Wo einst eine Bank stand, ist jetzt ein großes Loch.
Das ist nun das Baufeld, auf dem bis zum Jahre 2016 ein neues Wohn- und Geschäftshaus gebaut wird.
30 Das ist nun das Baufeld, auf dem bis zum Jahre 2016 ein neues Wohn- und Geschäftshaus gebaut wird.
Blick in die Hohenzollernstraße bis zum Ende des Baugrundstücks.
30 Blick in die Hohenzollernstraße bis zum Ende des Baugrundstücks.
Impressionen vom Abriss der letzten Mauernreste.
30 Impressionen vom Abriss der letzten Mauernreste.
Dicker Beton und viel Stahl.
30 Dicker Beton und viel Stahl.
Solche gewaltigen Mauern macht die Abriss-Zange klein.
30 Solche gewaltigen Mauern macht die Abriss-Zange klein.
Auf dem Schutthaufen stehen die Bagger, die Unmengen von Containern befüllen.
30 Auf dem Schutthaufen stehen die Bagger, die Unmengen von Containern befüllen.
So sah es am Samstag, 1. Februar, zum Feierabend am Mittag noch aus.
30 So sah es am Samstag, 1. Februar, zum Feierabend am Mittag noch aus.
Die gewaltige Baustelle.
30 Die gewaltige Baustelle.

Seit Monaten wird an der Ecke zur Hohenzollenstraße ein Bürokomplex abgerissen. Bis  2016 soll der Neubau mit sieben Wohnungen, Büros und Läden stehen.

Schwabing - Noch vor ein paar Jahren war die Leopoldstraße auf dem Weg nach unten zu einer provinziellen Billigmeile. Seitdem wird ein Haus nach dem anderen abgerissen und hochwertig und teuer wieder aufgebaut und vermarktet.

Aktuell geschieht das auf dem großen Areal an der Ecke Leopoldstraße und Hohenzollernstraße: Wo vorher die Commerzbank, Büros und ein Hotel untergebracht waren. Die „Development Partner“ aus Düsseldorf haben das Gelände übernommen und werden darauf bis zum Jahre 2016 für rund 72 Millionen Euro  ein neues Wohn- und Geschäftsgebäude hochziehen. „Wir wollen eine höherwertigere Nutzung als sie vorher war“, so ein Sprecher zur Abendzeitung. Das bedeutet: Es wird an diesem zentralen Standort mitten in Schwabing so teuer wie möglich.

Seit vorigem Jahr schon werden die alten Gebäude abgerissen. Erst das Hotel Ludwig in der Hohenzollernstraße – das auch neben dem Schuhladen das Ende des Grundstücks markiert. Auf dem Grund wurden inzwischen Pavillons aufgebaut, in die die Commerzbank eingezogen ist. Danach begann der Abriss des Vordergebäudes an der Leopoldstraße. Am 12. Dezember musste dafür sogar stundenlang abends die Leopldstraße in diesem Bereich gesperrt werden: Damit einstürzende Hausmauern niemanden gefährden können. Seitdem wird der Büro-Betonblock in der Mitte Stück für Stück von einer großen Abrißzange abgetragen.  

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Wie es weitergeht

Als erstes wird nach Angaben des Bauherrn, die Development Partner aus Düsseldorf, das Geschäftshaus in der Leopoldstraße gebaut. Das soll bis April 2015 fertig sein. Danach wird die Commerzbank wieder an die Leopoldstraße ziehen. Das Gebäude Hohenzollerstraße 3 wird  bis  2016 fertig. Namen von potenziellen Mietern gibt es noch nicht.
Die Gebäude haben zusammen eine Geschossfläche von fast 11.000 Quadratmetern. Davon sind 3200 Quadratmeter für Einzelhandel vorgesehen. In den  beiden oberen Etagen werden sieben Wohnungen mit zusammen 1000 Quadratmetern gebaut.

Den Plan hat das Züricher  Büro „Meili Peter Architekten“ entworfen. Die „Development Partner“ haben  in München bereits mit „Bucher properties“ Projekte realisiert: Am Rotkreuzplatz, in der Fürstenrieder Straße oder an der Tegernseer Landstraße. Die Spezialität: hochwertige Einzelhandelsimmobilien in bevorzugten Innenstadtlagen.

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