Der ultimative Bierkampf: Kölsch gegen Helles

Wer braut das bessere Bier? Ein Kölner und ein Münchner haben zur Abstimmung aufgerufen. Und den Lokalpatriotismus überwunden.
| Florian Eggert
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Besucher im Filmcasino auf der Suche nach dem besten Bier.
Florian Eggert Besucher im Filmcasino auf der Suche nach dem besten Bier.

Altstadt - Jemandem vorzuwerfen, er habe „einen in der Krone“, ist wenig schmeichelhaft. Man könnte meinen, dem Filmcasino habe genau diese Metapher als Inspiration für seine Veranstaltung „Das beste Bier der Welt“ gedient, auf der die Besucher das beste Bier der Welt küren sollten. Zur Auswahl standen: Helles – und Kölsch.

Die Idee dazu stammte von zwei bierbegeisterten Männern. Einmal dem Kölner DJ Ralf Esser, der sich mit der Aussage „Kölsch ist das beste Bier der Welt“ zu den Brau-Produkten der Domstadt bekannte. Ihm gegenüber stand der Münchner Veranstalter Gerd Schneider, der ebenfalls ganz heimatverbunden klarstellte: „Nur die Bayern verstehen zu brauen.“

Elf Biere standen zum Probieren bereit, fünf Kölsch und fünf Münchner Helle. Mit dem würzigen „San Miguel“ hatte es zudem ein Spanier mit auf die Liste geschafft. Bei Musik und Flammkuchen erfolgte dann die Blindverkostung, die Besucher wussten nicht, welches Bier sie sich gerade zu Gemüte führten.

Abgestimmt wurde dann mit Schulnoten, am Ende stand der Sieger fest: Mit knappem Vorsprung landete das Reissdorf Kölsch auf dem ersten Platz. Die Hellen aus München mussten sich mit dem Hacker-Pschorr mit Platz zwei und der Silbermedaille begnügen.
Fazit: eine klare Heimspielniederlage.

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