"Den öden Willy-Brandt-Platz endlich aufmöbeln!"

Viele AZ-Leser finden den Willy-Brandt-Platz zu kahl. Die CSU im Stadtrat will das ändern. Sie hat eine Idee, die ziemlich sexy aussieht...
| Anne Hund
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... oder diesem roten, duplosteinartigen Gebilde.
PPAG architects ztgmbh Wien ... oder diesem roten, duplosteinartigen Gebilde.

Viele AZ-Leser finden den Willy-Brandt-Platz zu kahl und wenig ansprechend. Die CSU im Stadtrat will das ändern. Sie hat eine Idee, die ziemlich sexy aussieht...

Riem - Über die Gestaltung des Willy-Brandt-Platzes haben die Leser auf az-muenchen.de schon lebhaft diskutiert. Viele sagen, der Platz sei zu grau, zu leer. Manche vermissen dort Pflanzen, Menschen, Bänke.

Auslöser der Debatte war ein Antrag des CSU-Fraktions-Vizen im Münchner Stadtrat, Hans Podiuk. Er hatte die „administrativ angeordnete Ödnis“ auf dem Platz angeprangert – und gefordert, dass der Platz endlich belebt wird.

Jetzt legt die CSU im Stadtrat nach: Die Verwaltung solle den Willy-Brandtplatz durch „eine entsprechende Möblierung“ beleben, fordert die Fraktion.

"Um die Ödnis nicht zu perpetuieren oder zu zementieren, soll der Platz wenigstens durch entsprechende Möblierung aufgewertet werden," so die Fraktion. Vorbild könne das Wiener Museums-Quartier mit seinen Sitzmöglichkeiten sein. "Mit bunten Sitzmöbeln, sogenannten Enzis oder Enzos, gelang es dort, den Platz zu beleben."

Kommerzieller Humbug oder eine schöne Idee?

Fraktionschef Josef Schmid und sein Vize Hans-Podiuk sind sich jedenfalls einig: "Gerade weil der Willy-Brandt-Platz das traurige Musterbeispiel einer öden, tristen Leere ist, könnte er durch die 'Enzos' oder ähnliche urbane Möbel endlich belebt werden."

Münchenweit seien solche Möbel denkbar. "Wenn das Publikum die urbanen Möbel gut annimmt, könnten weitere geeignete Plätze ebenso aufgemöbelt werden."

Die Stadt hatte Podiuks Plan, Workshops mit den Bürgern anzuregen, um den Platz zu beleben, abgeschmettert. Sie verweist zum Beispiel auf die Wochenmärkte und Veranstaltungen, die den leeren Platz „bespielen“.

Zudem fehlt laut der Stadt „noch immer die Bebauung auf der Westseite mit dem dort ursprünglich vorgesehenen Kino und gegebenenfalls mit einem Discounter". Erst, wenn die Bebauung fertig sei, könne man weiter planen. 

 

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