Debatte: Fußballspielen in der Stadt - geht (gar) nicht?

Gibt es ein Recht, in der Stadt Ball zu spielen? In Riem gibt es deshalb Streit. Die Stadt spricht ein Machtwort.
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Deshalb wird der Platz für Menschenrechte nun doch nicht - wie vom Bezirksausschuss gefordert - zur ballspielfreien Zone.
Daniel von Loeper Deshalb wird der Platz für Menschenrechte nun doch nicht - wie vom Bezirksausschuss gefordert - zur ballspielfreien Zone.

Riem - Haben Kinder und Jugendliche ein Recht, in der Stadt Ball zu spielen? Auf dem Platz der Menschenrechte, südlich der Riem Arcaden, ist diese Frage derzeit heiß umstritten.

Anwohner und Passanten fühlen sich durch wild kickende Jugendliche gestört. Der Bezirksausschuss hat auf die Beschwerden reagiert und kürzlich ein generelles Ballspielverbot auf dem Platz gefordert.

In dem Konflikt hat die Stadt jetzt ein Machtwort gesprochen: Das Baureferat teilt mit, der Platz der Menschenrechte sei laut Wegegesetz ein „beschränkt-öffentlicher Weg-Fußgängerbereich“. Bürger hätten das Recht, diese öffentliche Verkehrsfläche zu nutzen.

Generell gilt laut der Behörde eine Regel: „Von ballspielenden Kindern und Jugendlichen geht keine unmittelbare Gefahr für die Verkehrssicherheit aus.“

Eine Maßnahme gegen ballspielende Kinder könne deshalb nicht getroffen werden. Der Fußball rollt also weiter. Die Gegner hatten dagegen gehalten, dass Passanten – und auch Kinder, Senioren und Radler - von hochfliegenden Bällen getroffen werden.

„Das ist ein Platz ohne Regeln“, klagte eine Messestädterin. „Alkohol, Partys und Feuer – das kennen wir schon. Neu hinzu kam heuer das Ballspiel vor dem Wohnblock.“ Auch auf az-muenchen.de war das Verbot Thema. Nur 50 Meter neben dem Platz sei eine Wiese, schreibt ein Leser. Warum nicht dort Fußball spielen?

Hier haben AZ-Leser über das geforderte Ballspielverbot schon diskutiert.

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