Das Programm im Jüdischen Museum

Die kommunalen Museen haben dem Kulturausschuss des Stadtrats in seiner letzten Sitzung einen Überblick über ihr Programm 2014 gegeben - hier das Stadtmuseum.
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Das Jüdische Museum München auf dem Jakobsplatz.
Wikipedia/Maximilian Dörrbecker/ho Das Jüdische Museum München auf dem Jakobsplatz.

Die kommunalen Museen haben dem Kulturausschuss des Stadtrats in seiner letzten Sitzung einen Überblick über ihr Programm 2014 gegeben.

Altstadt - Hier das Jahresprogramm des Jüdischen Museums München:

- Ab dem 26. Februar zeigt das Jüdische Museum die Werkschau „Smiling at You. Sharone Lifschitz Works 2000 - 2014“. Die in London lebende Künstlerin gewann 2004 mit ihrer Arbeit „Speaking Germany“ den QUIVID – Kunst-am-Bau-Wettbewerb für das Jüdische Museum München. Die ursprünglich nur temporär für ein Jahr geplante Textinstallation an der Glasfassade des Museums entwickelte sich zu einer Art Markenzeichen. „Smiling at You“ stellt dieses Projekt in einen breiteren Zusammenhang, bestehend aus Performance-, Studio- und Video-Arbeiten.

- An der Reihe der Ausstellungen und Veranstaltungen rund um das Gedenkjahr „100 Jahre Erster Weltkrieg“ nimmt das Jüdische Museum München ab dem 9. Juli mit der Wechselausstellung „Krieg! Juden zwischen den Fronten 1914 - 1918“ teil. Die Ausstellung setzt sich mit der unerfüllten Hoffnung vieler Jüdinnen und Juden auseinander, im August 1914 endlich als Teil der deutschen Gesellschaft wahrgenommen zu werden und gemeinsam für das „deutsche Vaterland“ wirken zu können. Die Ausstellung versucht, das heutige Gedenken an die jüdischen Soldaten des Ersten Weltkriegs im aktuellen Erinnerungsdiskurs zu verorten.

- Ab dem 15. Oktober gastiert die Monacensia im Studienraum des Jüdischen Museums und zeigt die Ausstellung „Kultur am Abgrund – Jüdisches Leben am Tegernsee“, deren Fokus auf dem Künstler- und Literatenleben im Bayerischen Oberland in den Jahren während des Ersten Weltkriegs liegt.

- Im Jahr 2013 erhielt das Jüdische Museum ein Lenbachporträt des Jüdischen Politikers Moritz Guggenheimer (1825 - 1902) als Schenkung. Ab April ist in Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv München eine Kabinettausstellung rund um dieses Porträt geplant. Das Jüdische Museum wird im Jahr 2014 den Veranstaltungsbereich in Kooperation mit zahlreichen Veranstaltungspartnern weiter ausbauen. Die Zusammenarbeit mit dem DOK.fest München wird 2014 weiter vertieft. Erstmals ist das Festivalzentrum mit Ticketing und Presselounge zu Gast im Jüdischen Museum München. Darüber hinaus werden Projekte mit städtischen und staatlichen Museen fortgeführt. Das Jüdische Museum ist zudem in Kooperation mit der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit an der Konzeption und Realisierung eines „Erinnerungsortes Olympia-Attentat“ beteiligt.

 

 

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