Das neue Katzenhaus wächst

Der milde Winter lässt die Arbeiten auf dem Tierheim-Gelände in Riem schnell vorankommen. So läuft der Bau - so können Sie helfen.
| Natalie Kettinger
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so soll es mal ausschauen.
Tierschutzverein 7 so soll es mal ausschauen.
Und so ging es los: Der Bauplatz Anfang August 2013 - planiert.
Tierschutzverein 7 Und so ging es los: Der Bauplatz Anfang August 2013 - planiert.
Spatenstich am 12.September 2013 (v. l.): Architekt Ralph Maurer, Tierheimchef Karl-Heinz Joachim, OB Christian Ude, Pfarrer Rainer Maria Schießler und der Vorsitzende des Tierschutzvereins, Kurt Perlinger.
Tierschutzverein 7 Spatenstich am 12.September 2013 (v. l.): Architekt Ralph Maurer, Tierheimchef Karl-Heinz Joachim, OB Christian Ude, Pfarrer Rainer Maria Schießler und der Vorsitzende des Tierschutzvereins, Kurt Perlinger.
Ende Oktober 2013 sind 70 Zentimeter Erdreich ausgehoben – genug Platz für den Wärmespeicher unter dem Fußboden. Erste Mauern stehen auch.
Tierschutzverein 7 Ende Oktober 2013 sind 70 Zentimeter Erdreich ausgehoben – genug Platz für den Wärmespeicher unter dem Fußboden. Erste Mauern stehen auch.
Renaturiert: Der Hüllgraben auf dem Tierheim-Gelände bekommt im Januar 2014 seinen ursprünglichen Verlauf zurück.
Tierschutzverein 7 Renaturiert: Der Hüllgraben auf dem Tierheim-Gelände bekommt im Januar 2014 seinen ursprünglichen Verlauf zurück.
Anfang Februar 2014: Die Erdgeschoss-Mauern stehen. Wenn das Wetter mitspielt, kann demnächst die Decke betoniert werden.
Tierschutzverein 7 Anfang Februar 2014: Die Erdgeschoss-Mauern stehen. Wenn das Wetter mitspielt, kann demnächst die Decke betoniert werden.
Hier entsteht der Innenhof des „Katzendorfes“.
Tierschutzverein 7 Hier entsteht der Innenhof des „Katzendorfes“.

Riem - Das Erdgeschoss steht schon, die Finanzierung wackelt noch: Seit September 2013 wird auf dem Gelände des Riemer Tierheims das neue Katzenhaus für 200 Tiere gebaut. Die Arbeiten gehen zügig voran.

Doch die mäßige Spendenbereitschaft der Münchner bereitet Kurt Perlinger, dem Vorsitzenden des Tierschutzvereins, Sorgen.

„Wegen Genehmigungs-Problemen konnten wir erst zwei Monate später anfangen zu bauen als geplant“, sagt Vereins-Chef Kurt Perlinger. Aber dank des milden Winters habe man die verlorene Zeit fast wieder gut gemacht. „Wenn wir noch fünf warme Tage haben und die Decke aufs Erdgeschoss betonieren können, sind wir im Plan.“

Dann könnten Ende des Jahres die ersten Katzen einziehen – wenn den Tierfreunden nicht das Geld ausgeht. Denn das Katzenhaus – das sich via Solarkollektoren und Wärmespeicher zu 90 Prozent selbst mit Energie versorgt – kostet 1,5 Millionen Euro. Ein Drittel zahlt die Stadt, ein Drittel der Verein.

Der Rest soll durch die Spendenaktion „Münchner rettet Eure Miezen!“ zusammenkommen. Aber bislang ist nicht einmal die Hälfte des Betrages eingegangen. „In München gibt es 150 000 Katzen, aber auch viele Gartenbesitzer und Vogelliebhaber, die Katzen hassen“, sagt Perlinger. „Das haben wir wohl unterschätzt.“

Wer helfen möchte, spendet an: Tierschutzverein München, Betreff „Katzenhaus“, Hypo, BLZ 700 202 70, Kto. 1700 170000.

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