Das Kreuz mit dem Kopfsteinpflaster

Das Kopfsteinpflaster am Busbahnhof bereitet vor allem Rollstuhlfahrern Probleme. Der Bezirksausschuss will auf den MVG einwirken, um eine Sanierung zu beschleunigen.
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Kopfsteinpflaster ist ein Problem für Rollstuhlfahrer. Foto: Stache/dpa
dpa Kopfsteinpflaster ist ein Problem für Rollstuhlfahrer. Foto: Stache/dpa

Neuperlach - Wie ein Messer, das man in den Rücken gerammt bekommt – so beschreibt Katharina Eichner die Schmerzen, die sie spürt, wenn sie mit ihrem Rollstuhl über das Kopfsteinpflaster am Busbahnhof am Pep fährt.

Die ganze Fläche bereitet ihr große Schwierigkeiten. Von Barrierefreiheit kann ihrer Meinung nach keine Rede sein. Zu hoch seien beispielsweise einige Stufen an den Busbuchten. Deshalb kämpft Eichner für eine glatte Oberfläche, die ihr und anderen Rollstuhlfahrern viele Sorgen ersparen würde.

Im Juli 2014 hat die ehemalige Krankenpflegerin einen Antrag im Bezirksausschuss gestellt. „Man hat mir damals versprochen, dass sich sobald wie möglich darum gekümmert würde“, berichtet sie.

Zuständig für die Sanierung ist die MVG. Die verwies allerdings auf den verpflichtend behindertengerechten Ausbau bis 2022. Im Zuge diese Arbeiten würde man sich auch um den Neuperlacher Busbahnhof kümmern.

BA-Mitglied Gunda Wolf-Tinapp will es noch einmal versuchen – zumindest das Kopfsteinpflaster soll der MVG zeitnah entfernen. Eine entsprechende Anfrage ist derzeit in Bearbeitung.

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