Buschen binden

Schöne Tradition: Am Samstag vor Palmsonntag trafen sich die Kinder des Heimat- und Volkstrachtenvereins „D’Würmtaler“ Menzing zum gemeinsamen Palmbuschen binden.
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Und präsentierten dann voller Stolz die Ergebnisse.
Hans Menzinger/ho Und präsentierten dann voller Stolz die Ergebnisse.

Obermenzing - Die Brauchtumswartin Christina Eicheler erklärte zuerst die Bedeutung dieser Tradition: "Mit den Palmbuschen erinnern wir am Palmsonntag an die abgeschnittenen Palmzweige, die von den jubelnden Menschen beim Einzug Jesus Christus in Jerusalem, auf den Weg gestreut wurden."

Im Gottesdienst am Palmsonntag werden die Palmbuschen bei der Palmweihe geweiht. Die geweihten Buschen werden dann in den Häusern an ein Wandkreuz gesteckt. Die Palmbuschen werden aus Weidenkätzchen und Buchs gebunden. Anschließend können die Buschen noch mit bunten Bändern, Papierblumen und bemalten Ostereiern geschmückt werden.

Die anwesenden Mitglieder, besonders die Kinder, hatten viel Spaß beim Binden und Schmücken ihrer Buschen. Die geweihten Palmbuschen aus dem letzten Jahr dürfen nicht einfach weggeworfen werden. Diese werden in den Kirchen am Aschermittwoch verbrannt und die Asche wird als Aschenkreuz auf die Stirn gezeichnet.

Die Buschen können aber auch in der Osternacht im Osterfeuer verbrannt werden.

 

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