Blutspur im Haus: Drogengeschäft in Bogenhausen geht schief

Am Montagabend ist es am Kufsteiner Platz in Bogenhausen zu einem Großeinsatz der Polizei gekommen. Ursache war wohl ein missglücktes Drogengeschäft.
| Michael Schleicher Nina Job
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Großer Polizeieinsatz in Bogenhausen – klicken Sie sich durch die Bilder.
Anna Pfister 10 Großer Polizeieinsatz in Bogenhausen – klicken Sie sich durch die Bilder.
Die Polizei war mit einem Großaufgebot vor Ort.
Anna Pfister 10 Die Polizei war mit einem Großaufgebot vor Ort.
Ein verletzter Mann schrie auf der Straße um Hilfe, er blutete.
Anna Pfister 10 Ein verletzter Mann schrie auf der Straße um Hilfe, er blutete.
Ein verletzter Mann schrie auf der Straße um Hilfe, er blutete.
Anna Pfister 10 Ein verletzter Mann schrie auf der Straße um Hilfe, er blutete.
Blutspritzer an der Tür des Aufzugs.
Anna Pfister 10 Blutspritzer an der Tür des Aufzugs.
Der Verletzte hinterließ eine Blutspur im Haus.
Anna Pfister 10 Der Verletzte hinterließ eine Blutspur im Haus.
Der Verletzte hinterließ eine Blutspur im Haus.
Anna Pfister 10 Der Verletzte hinterließ eine Blutspur im Haus.
Bluttropfen im Eingangsbereich des Hauses am Kufsteiner Platz.
Anna Pfister 10 Bluttropfen im Eingangsbereich des Hauses am Kufsteiner Platz.
Bluttropfen im Eingangsbereich des Hauses am Kufsteiner Platz.
Anna Pfister 10 Bluttropfen im Eingangsbereich des Hauses am Kufsteiner Platz.
An dieser Tür hat sich der Mann verletzt. Am Boden sind einige Glasscherben zu sehen.
Anna Pfister 10 An dieser Tür hat sich der Mann verletzt. Am Boden sind einige Glasscherben zu sehen.

Bogenhausen - Große Aufregung in Bogenhausen: Am Montagabend ist es am Kufsteiner Platz, nahe der Isar, zu einem Großeinsatz der Polizei gekommen.

Gegen 22.30 Uhr umstellten rund 50 Beamte das Gebäude von "Marks Feinkost". Auch im Nachbargebäude verteilten sich Polizisten, der Bereich wurde komplett abgeriegelt. Ein 24-jähriger Mann schrie auf der Straße um Hilfe, er blutete. Wie die Polizei am Mittag mitteilte, klagte er "abgestochen worden zu sein".

Zunächst hieß es, ein anderer Mann habe ihn in einem Wohnhaus mit einem Messer verletzt. Doch später stellte sich heraus, dass sich der Münchner seine Verletzungen selbst zugefügt hatte, als er nach einer Auseinandersetzung mit einem Bewohner gegen dessen geschlossene Wohnungstür geschlagen hatte und sich dadurch Schnittverletzungen zuzog. Nach derzeitigem Erkenntnisstand der Polizei ist dem Vorfall ein missglücktes Drogengeschäft vorausgegangen. Der Verletzte hinterließ eine Blutspur im Haus, sowohl im Aufzug als auch im Eingangsbereich waren etliche Bluttropfen zu sehen.

Angefordertes SEK musste nicht eingreifen

Der Verletzte kam ins Krankenhaus, der andere Mann, mit dem er sich gestritten hatte, wurde vorläufig festgenommen und musste mit aufs Polizeirevier. Die Polizei hatte den 22-jährigen Münchner in der Wohnung mit Drogen angetroffen. Das zwischenzeitlich angeforderte SEK konnte wieder abrücken. Nachdem die Anzeige auf der Dienststelle bearbeitet wurde, konnte der 22-Jährige die Wache wieder verlassen. Er wurde wegen des Handelns mit Betäubungsmitteln angezeigt. Auch der 24-Jährige wurden wegen eines Verstoßes nach dem Betäubungsmittelgesetz angezeigt.

Für die Dauer des Einsatzes leiteten Einsatzkräfte Autos und Busse weiträumig um.

Lesen Sie auch: Kontroll-Irrsinn - Hilferuf der Münchner Polizei

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