Bienenschwarm im Glockenbachviertel - die Feuerwehr hilft

Spektakulär, aber ungefährlich: Im Glockenbachviertel schwärmen obdachlose Honigsucher.
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Bsss: Die Feuerwehr sammelt die Bienen ein.
privat Bsss: Die Feuerwehr sammelt die Bienen ein.

München - Es summt und brummt - Tausende kleine Pünktchen schwirrten am Freitagnachmittag plötzlich rund ums Café Maria in der Klenzestraße im Glockenbachviertel. Auf zwei Sonnenschirmen hatte sich ein Bienenschwarm niedergelassen - auf der Suche nach einer neuen Bleibe. Die Feuerwehr rückte an und wusste, was zu tun ist.

Der Schwarm wurde, soweit möglich, in einen sogenannten Schwarmfangkasten gesetzt. Der hat nur eine kleine Öffnung - sobald die Königin drinnen sitzt, folgt nach und nach der Rest. Der Kasten bleibt einige Stunden stehen, "bis die Sonne untergegangen ist müssten dann alle drin sein", sagt Maximilian Huber von der Berufsfeuerwehr München.

Bienen im Normalfall harmlos

Er erklärt: "So ein Schwarm entsteht, wenn die alte Königin aus dem Staat auszieht. Dabei nimmt sie die Hälfte des Volkes mit und macht Platz für neue." Das können Tausende Tiere sein und kommt nur bei Honigbienen vor. "Das mit dem Schwärmen geht jetzt gerade los", sagt Huber. "Da werden wir die nächsten Wochen viel zu tun haben."

Wie man einen solchen Schwarm einfängt, gehört zur Standardausbildung bei der Feuerwehr. Die eingefangenen Schwärme - manchmal mehrere am Tag - kommen dann auf die Feuerwache 7 in Milbertshofen und werden dort von Imkern abgeholt.

Der Profi empfiehlt: Wer einen Schwarm entdeckt, sollte Abstand halten und die Feuerwehr verständigen. Die Bienen sind im Normalfall harmlos.

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