Belgische Kartoffeln

In der Amalienstraße kann man seine frisch frittierten Pommes mit 18 verschiedenen Soßen garnieren.
| Daniel Gahn
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Beliebter Treffpunkt im Univiertel: Die Pommes Boutique lockt zum Mittagessen oder zum Ratschen nach Feierabend.
Daniel von Loeper Beliebter Treffpunkt im Univiertel: Die Pommes Boutique lockt zum Mittagessen oder zum Ratschen nach Feierabend.

In der Amalienstraße kann man seine frisch frittierten Pommes mit 18 verschiedenen Soßen garnieren.

Maxvorstadt - Ein cooler Imbiss sollte es werden. Keine nach Fett riechende Imbissbude, wie man sie aus diversen Gewerbegebieten kennt. Das war der Grundgedanke hinter der Pommes Boutique, die Bernhard Heiler seit 2006 in der Amalienstraße betreibt. Wie der Name es vermuten lässt, hat sich der Laden auf eine Sache spezialisiert: auf Pommes. Genauer gesagt auf belgische Pommes.

Was für den Münchner sein Bier, sind für Belgier die Pommes. Geht es um frittierte Kartoffeln, versteht man rund um Brüssel und Brügge keinen Spaß und macht auch keinerlei Kompromisse. Im Königreich Belgien gibt es sogar einen Verband, dessen einziges Ziel der Erhalt der Pommes-Kultur ist. Heiler ist natürlich Mitglied im belgischen Verband der Frituristen.

Das Geheimnis der belgischen Pommes hängt von einer Reihe von Faktoren ab und beginnt bei der Wahl der Kartoffel und deren Zubereitung: „Wir bereiten die Pommes in zwei Schritten zu: Zuerst werden die Pommes vorfrittiert und dann erst frisch für den Gast fertig gegart“, erklärt Heiler. So werden die Pommes außen knusprig und behalten innen einen fluffigen Kern, der noch nach Kartoffel schmeckt. Erstaunlicherweise haben die Pommes, trotz des zweifachen Aufenthalts im heißen Öl, ein Drittel weniger Fett als gewöhnliche Fritten. Das macht zwar nicht unbedingt schlanker, ist aber besser für das Gewissen.

Zu den Pommes (3,20 Euro pro Portion) gibt es eine imposante Auswahl an Soßen (je 0,50 Euro), die direkt aus Belgien stammen. 18 verschiedene Sorten stehen zur Wahl, die sich geschmacklich sich zwischen fruchtig-süß bis feurig-scharf bewegen. Neben Pommes gibt es in dem puristisch-schick eingerichteten Imbiss auch noch eine Reihe von weiteren Gerichten, für den Fall, dass es mal keine Fritten sein sollen. Die Bio-Currywurst von Herrmannsdorfer (3,80 Euro) kommt mit einer hausgemachten Currysoße und jede Woche stehen wechselnde Gerichte (7,80 Euro), wie Teriyaki Spieße auf der Karte. Als Beilage gibt’s natürlich Pommes.

Amalienstraße 46, Mo bis Sag von 10 bis 22 Uhr, So von 12 bis 20 Uhr, Telefon 954 733 12

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