S-Bahn-Halt Leuchtenbergring: Mann droht DB-Mitarbeiter mit dem Tod

Ein 27-jähriger Mann sammelt am S-Bahnhof Leuchtenbergring Flaschen, wird gegenüber wartenden Reisenden aggressiv und bedroht DB-Mitarbeiter. Dann läuft das Ganze aus dem Ruder.
Guido Verstegen
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Attacke an der S-Bahn-Station Leuchtenbergring: Die Bundespolizei ermittelt wegen des Verdachts der Bedrohung und Körperverletzung. (Symbolbild)
Attacke an der S-Bahn-Station Leuchtenbergring: Die Bundespolizei ermittelt wegen des Verdachts der Bedrohung und Körperverletzung. (Symbolbild) © Bundespolizei

Am Mittwoch (10. Juni) hat ein 27-Jähriger Mann am S-Bahn-Halt Leuchtenbergring einen Polizeieinsatz heraufbeschworen. Nachdem er sich gegenüber Reisenden bereits streitlustig gezeigt und zwei Mitarbeiter der Deutsche-Bahn-Sicherheit verbal bedroht hatte, griff er noch vor dem Eintreffen der Bundespolizei einen Bahn-Mitarbeiter an.

S-Bahn-Halt Leuchtenbergring: Mann droht DB-Mitarbeiter mit dem Tod

Die Leitstelle der DB-Sicherheit informierte die Bundespolizei gegen 17.15 Uhr über den körperlichen Angriff. Zivil gekleidete Mitarbeiter der DB-Sicherheit hätten den in Deutschland wohnsitzlosen Nigerianer – er befand sich auf dem gegenüberliegenden Bahnsteig – auf dessen Verhalten angesprochen.

"Der 27-Jährige bedrohte die beiden Angestellten des Sicherheitsdienstes daraufhin mit einer Glasflasche und deutete Wurfbewegungen in deren Richtung an. Anschließend überquerte er die Gleise und ging bedrohlich auf sie zu", berichtet die Bundespolizei.

Psychischer Ausnahmezustand: 27-Jähriger kommt ins Krankenhaus

"Unvermittelt" habe er dann einen der Bahnbeschäftigten gegen die Brust gestoßen und dem 36-Jährigen dabei mit dem Tod gedroht. Den Angaben zufolge hielten die beiden Mitarbeiter der DB-Sicherheit den Angreifer gemeinsam mit einem weiteren Zeugen fest, bis die alarmierten Bundespolizisten eintrafen.

Die Streife nahm den Mann mit zum Revier der Bundespolizei im Ostbahnhof. Der 27-Jährige wurde aufgrund seines psychischen Ausnahmezustands nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen in ein Krankenhaus gebracht. Die Bundespolizei ermittelt wegen des Verdachts der Bedrohung und der Körperverletzung. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,0 Promille.

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