Bayerstraße: Finanzinvestor krallt sich Vier-Sterne-Hotel
München - Diese vier Sterne haben magische Anziehungskraft ausgewirkt: Investoren aus aller Welt sollen sich um das Hotel Le Méridien an der Bayerstraße gerissen haben. Den Zuschlag erhalten hat jetzt die Deka Immobilien GmbH aus Frankfurt. Wie das Fachblatt Immobilien Zeitung meldet, soll der Kaufpreis 158 Millionen Euro betragen.
Insider sprechen vom größten Immobilien Deal, den die Hotelbranche in den vergangenen 20 Jahren gesehen hat.
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Das Le Méridien gehörte bis dato zum sogenannten Mars-Portfolio, das in Schieflage geraten ist. Die Deutsche Bank hatte das Portfolio aus zwei Dutzend Bürohäusern und zwei Hotels vergangenes Jahr an eine britische Private-Equity-Firma verkauft. Diese beaufragte einen Luxemburger Insolvenzverwalter mit dem Verkauf des Vier-Sterne-Hotels.
Das teure Stück im Herzen Münchens zählt 381 Zimmer und erstreckt sich über eine Fläche von 22.407 Quadratmetern. Zur Anlage gehören ein Parkhaus mit 72 Stellplätzen sowie 3048 Quadratmeter Büro- und 632 Quadratmeter Einzelhandelsfläche.
Hinter dem Deal steckt der Fonds Deka-Immobilien Europa. Der Publikumsfonds wurde 1997 aufgelegt und weist ein Volumen von knapp 13 Milliarden Euro aus.
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