Barrierefrei in die S-Bahn

Die Bahn baut die S-Bahnhöfe Mittersendling und Siemenswerke barrierefrei aus. Beide Maßnahmen kosten zusammen rund 4,6 Millionen Euro.
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Die Bahn modernisiert bis Ende des Jahres zwei Münchner S-Bahnhöfe.
AZ Die Bahn modernisiert bis Ende des Jahres zwei Münchner S-Bahnhöfe.

Die Bahn bringt die S-Bahnhöfe Mittersendling und Siemenswerke auf einen modernen Stand. Beide Maßnahmen kosten zusammen rund 4,6 Millionen Euro.

Sendling - Im Zuge des insgesamt 107 Millionen Euro teuren Ausbau-Programms für Bahnhöfe und Haltepunkten im Bereich der S-Bahn München sind jetzt Mittersendling und Siemenswerke dran. Finanziert werden sie vom Freistaat Bayern und der Bahn.

Verkehrsminister Martin Zeil: „Die öffentlichen Mittel sind gut investiert. Der barrierefreie Ausbau bringt für alle Reisenden an den S-Bahn-Haltepunkten Mittelsendling und Siemenswerke, insbesondere aber für ältere Menschen, Gehbehinderte oder Eltern mit kleinen Kindern, einen deutlichen Komfortgewinn.“

München-Mittersendling: Bis Ende des Jahres wird der bestehende Mittelbahnsteig auf eine Höhe von 96 Zentimeter über die Schienenoberkante und eine Länge von 210 Metern angepasst. Dies entspricht dem Niveau der dort haltenden S-Bahn Züge. Die barrierefreie Erschließung des Bahnsteigs erfolgt über einen neuen Aufzug von der Bahnsteigunterführung in Richtung Neuhofener Platz zum Mittelbahnsteig.

Der Bahnsteig bekommt einen neuen Belag, neue Bahnsteigkanten und wird mit einem 60 Meter langen Bahnsteigdach überdacht. Als Windschutz werden zusätzlich am Bahnsteig innerhalb des Bahnsteigdachbereiches verglaste Windfänge angebracht. Hierin sind auch Vitrinen und Sitzgelegenheiten für die Reisenden integriert. Die vorhandenen Bahnsteigausstattungen und Serviceeinrichtungen werden angepasst und durch eine neue Beleuchtung und neue Beschallungsanlage ergänzt.

Um die Orientierung für Blinde und sehbehinderte Menschen zu erleichtern, erhält der Bahnsteig auf ganzer Länge ein taktiles Blindenleitsystem.

München Siemenswerke: Voraussichtlich bis Ende des Jahres wird der Haltepunkt barrierefrei ausgebaut. Die barrierefreie Erschließung der Bahnsteige erfolgt über je einen neuen Aufzug von der Rupert-Mayer-Straße aus. Die Bahnsteighöhe von 76 Zentimetern bleibt wegen des Mischverkehrs von S-Bahn und der Bayerischen Oberlandbahn erhalten. Die Bahnsteige bekommen einen neuen Belag, neue Bahnsteigkanten und neue Wetterschutzanlagen.

"Die vorhandenen Bahnsteigausstattungen und Serviceeinrichtungen werden angepasst und durch neue Beleuchtungs- und Beschallungsanlagen ergänzt", so ein Bahnsprecher. Um die Orientierung für Blinde und sehbehinderte Menschen zu erleichtern, erhalten die Bahnsteige auf ganzer Länge ein taktiles Blindenleitsystem.

Heiko Hamann, Leiter des Bahnhofsmanagements München: „Durch den Ausbau der beiden Stationen kommen wir dem Ziel eines barrierefreien S-Bahnsystems in München wieder einen Schritt näher. Nicht nur die Reisenden der S-Bahn München können sich auf die beiden modernisierten Stationen bis Ende des Jahres freuen. Auch den Reisenden der Bayerischen Oberlandbahn bieten diese dann wesentliche Verbesserungen beim Zugang zum Schienenpersonennahverkehr."

 

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