AZ vorab im neuen Drugstore: "Wie damals – nur besser"

In diesem Monat eröffnet der Drugstore in der Feilitzschstraße neu – Wirt Nader Saffari gibt der AZ einen ersten exklusiven Einblick.
| Lisa-Marie Albrecht
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Nach der Renovierung erstrahlt die alte Einrichtung in neuem Glanz – die Bilder aus dem neuen Drugstore.
Sigi Müller 9 Nach der Renovierung erstrahlt die alte Einrichtung in neuem Glanz – die Bilder aus dem neuen Drugstore.
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In diesem Monat eröffnet der Drugstore in der Feilitzschstraße neu – Wirt Nader Saffari gibt der AZ einen ersten exklusiven Einblick.

In der Feilitzschstraße 12 drückt ein Spaziergänger seine Nase an einer der großen Fensterfronten platt – hinein traut er sich im Gegensatz zu anderen noch nicht. "Täglich fragen die Leute, wann wir eröffnen", berichtet der neue Drugstore-Wirt Nader Saffari, Sohn des verstorbenen Jahangir "Jonny" Saffari (†78).

Und tatsächlich: Nur wenige Minuten später schwingt die Tür auf und zwei Damen erkundigen sich, wann es denn endlich so weit sei. "Sie waren doch auch damals bei der Eröffnung dabei, an Sie erinnere ich mich!", scherzt der 49-Jährige, der wenige Monate vor Einweihung des Schwabinger Kultlokals 1967, durch Anusch und Temur Samy, geboren wurde.

Mit dem Eigentümer, der Maierbrauerei aus Altomünster, ist sich Nader Saffari nun einig – sie hat das Lokal mitsamt Keller für eine halbe Million Euro neun Monate lang renovieren lassen, genauso wie das Heppel & Ettlich im ersten Stock, in dem schon wieder Theater gespielt wird.

Noch in diesem Monat soll auch der Drugstore neu eröffnen: Die komplette Technik wurde ersetzt, eine neue Küche installiert, der Boden neu verlegt, die Bar um ein Stück verbreitert. Ansonsten herrscht im Drugstore das originale Sixties-Flair: die braun vertäfelten Decken mit den großen Bögen, das warme gelbe Licht aus kugelrunden Wandlampen, Kronleuchter und Spiegel, alles sorgfältig restauriert und vom Staub – und Zigarettenrauch – der vergangenen Jahrzehnte befreit.


Jeder Schwabinger kennt den einzigartigen Schriftzug an der Fassade. Foto: Sigi Müller

"Alles wie gehabt, nur besser", fasst Saffari sein Konzept für die AZ zusammen. Denn ein paar Neuerungen hat er schon geplant: Tische vor der Bar sind gewichen, damit sich dort am Wochenende die Nachtschwärmer tummeln können – gerne auch mal bis drei oder vier Uhr. Dazu sollen dann auch DJs auftreten, in den Nebenraum, wo früher Kunst ausgestellt wurde, will er Bands holen, die Beat, Soul und "Vintage-Musik" spielen.

Die Eröffnung wird eine Erinnerung an ‘67– samt "Gammlerwaschen"

Bei der Gastronomie setzt er auf "unprätentiöse, internationale Küche", garniert mit bayerischen Schmankerln für Touristen und – das ist ihm sehr wichtig – "für jeden Geldbeutel".

Natürlich wird es auch den legendären Kiosk weiter geben. Im Nebenraum des Drugstores, der "Oase", soll ein permanentes Museum mit Zeitungsartikeln und Bildern entstehen, die von Schwabing, den Samy-Brüdern, dem Drugstore und Jonny Saffari erzählen.

Für den zukünftigen Gastrononomen kann es nun gar nicht schnell genug gehen – ständig hat er sein Telefon am Ohr, um die letzten Arbeiten voranzubringen. Auch die Eröffnungsfeier soll eine "Hommage an die 60er" sein: Das "Gammlerwaschen" etwa, das damals 1967 stattfand, will er wieder aufleben lassen – dabei stieg ein "Gammler", wie damals Hippies mit langen Haaren genannt wurden, die sich angeblich nicht wuschen, stellvertretend für alle in eine Badewanne und ließ sich waschen und frisieren. Die nächste Feier wird dann die Jubiläumsfeier des Schwabinger Herzstücks, das heuer 50 Jahre alt wird.

"Ich mache das wirklich aus der Leidenschaft heraus", sagt Saffari und wünscht sich für die Zukunft, dass hier "ehrlich gutes Geld verdient wird". Der Andrang lässt hoffen – und die Schwabinger dürften sich freuen, dass eines der wenigen Relikte aus den wilden Zeiten nun wiederkehrt.

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