AZ-Kommentar zur Zwischennutzung in München-Thalkirchen

Eine alte Rollofabrik in Thalkirchen soll nach zehn Jahren Leerstand von Künstlern genutzt werden. Die Entscheidung kommt reichlich spät, findet AZ-Vize-Lokalchefin Sophie Anfang.
| Sophie Anfang
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AZ-Vize-Lokalchefin Sophie Anfang findet es unverständlich, dass die Fläche in Thalkirchen so lange nicht genutzt wurde.
AZ/anf AZ-Vize-Lokalchefin Sophie Anfang findet es unverständlich, dass die Fläche in Thalkirchen so lange nicht genutzt wurde.

Lesen Sie hier den Artikel zum Thema: Zehn Jahre leer - Pläne für alte Rollofabrik

München - Gut Ding will – Sie kennen sicherlich das Ende dieses Sprichworts. Weile gab es im Fall der Jalousienfabrik aber wahrlich genug. Insofern ist es gut, dass ab April nun Künstler und Gärtner die Anlage nutzen dürfen. Und doch wirft das Grundstück in Thalkirchen ein schlechtes Licht auf die Stadtverwaltung.

Es kann einfach nicht sein, dass fast ein Jahrzehnt vergeht, bis ein leerstehendes Gebäude wieder genutzt wird. Wie lange soll es denn bitte dauern, bis, wie es von der Stadt so schön heißt, die "internen Abstimmungsprozesse"abgeschlossen sind? Hier muss mehr aufs Tempo gedrückt werden!

Unverständlich auch, dass nicht wenigstens der Garten um die Gebäude schon viel früher für die Öffentlichkeit freigegeben worden ist. Die Bürger brauchen Freiflächen – und die Stadt hängt ein Schloss davor. So darf die Stadt nicht mit ihren wenigen Flächen umgehen.

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