Auto brennt in Tunnel am Mittleren Ring aus – ein Verletzter

Zu massiven Verkehrsbehinderungen und Staus ist es am Montagmorgen mitten im Berufsverkehr auf dem Mittleren Ring gekommen. Auslöser war ein Unfall im Innsbrucker-Ring-Tunnel, bei dem ein Auto nach einem Unfall in Brand geriet.
Der Fahrer kam verletzt ins Krankenhaus. Der Münchner war nach Polizeiangaben gegen 8.45 Uhr mit seinem Seat Cupra auf dem Ring in Richtung Süden unterwegs. Im Tunnel wollte der 20-Jährige die Ausfahrt zur Ampfingstraße nehmen und verlor dabei aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Fahrzeug.
Der Wagen krachte in die Leitplanke und ging unmittelbar darauf in Flammen auf. Der Fahrer konnte sich verletzt aus eigener Kraft aus seinem Fahrzeug retten. Die Feuerwehr traf gegen 8.45 Uhr ein und begann sofort mit den Löscharbeiten. Der komplette Tunnel war in beiden Richtungen sofort komplett gesperrt worden.
Pkw-Brand im Innsbrucker-Ring-Tunnel: Erhebliche Verkehrsbehinderungen
Die Auswirkungen waren gravierend. Die Autos auf dem Mittleren Ring stauten sich nach Norden und Süden bis weit über die Unfallstelle hinaus. Gegen 9 Uhr war der Brand im Tunnel gelöscht. Während der Bergungsarbeiten und der Unfallaufnahme durch die Polizei kam es in den folgenden Stunden weiterhin zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen auf dem Mittleren Ring.

Die Aufräumarbeiten im Tunnel dauerten den ganzen Vormittag. Die Röhren wurden über Stunden entlüftet. Als Erstes wurde im Lauf des Vormittags der Tunnel in Richtung Norden wieder für den Verkehr freigegeben. Der Tunnel in Richtung Süden war dagegen bis zum Mittag gesperrt.
Nach knapp fünf Stunden Einsatz wurden alle Sperren aufgehoben
Gegen 13.15 Uhr war eine Spur wieder frei. Der Verkehr wurde wegen der Sperrung der Ausfahrt Ampfingstraße zeitweise über die Berg-am-Laim-Straße umgeleitet. Gegen 14 Uhr war der Innsbrucker-Ring-Tunnel wieder ohne Probleme passierbar, nachdem alle Verkehrssperren aufgehoben waren.
Der Unfallfahrer erlitt bei dem Aufprall seines Wagens mit der Leitplanke eine Platzwunde am Kopf. Durch den giftigen Qualm, den er an der Unfallstelle eingeatmet hatte, erlitt er zudem eine Rauchgasintoxikation. Der Rettungsdienst brachte den 20-Jährigen ins Krankenhaus.
Der Sachschaden am Tunnel beläuft sich nach ersten Schätzungen auf mehrere Zehntausend Euro, vor allem wegen der Rauch- und Rußablagerungen. Der Unfallwagen ist ein Totalschaden, die Verkehrspolizei ermittelt weiter.