Aus Schwulenhass? Münchner zettelt Schlägerei im Bahnhofsviertel an

Vor einem Restaurant in der Ludwigsvorstadt ist es zu einer handgreiflichen Auseinandersetzung gekommen. Homophobe Sprüche sollen der Auslöser gewesen sein.
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Die Schlägerei ereignete sich vor einem Restaurant im Bahnhofsviertel. (Symbolbild)
Die Schlägerei ereignete sich vor einem Restaurant im Bahnhofsviertel. (Symbolbild) © imago/Ralph Peters

Ludwigsvorstadt - Hat ein 46-jähriger Münchner mit homophoben Äußerungen gegen ein schwules Paar eine Schlägerei in der Bayerstraße angezettelt? Dieser Frage geht aktuell die Münchner Polizei nach. 

Der Vorfall ereignete sich bereits am 8. April gegen 20.40 Uhr vor einem Restaurant in der Bayerstraße, wie die Polizei mitteilt. Ersten Erkenntnissen zufolge soll der 46-Jährige mit homophoben Sprüchen für die Auseinandersetzung gesorgt haben.

Schlägerei aus Homophobie in der Ludwigsvorstadt?

Der 46-Jährige soll anschließend einen der beiden Männer, einen 33-Jährigen aus München, ins Gesicht geschlagen haben. Der Mann stürzte daraufhin zu Boden und verletzte sich leicht. Dann sei er laut Polizei aufgestanden und habe den 46-Jährigen in den Rücken getreten. Auch sein Begleiter (33) soll den Mann angegriffen haben. 

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Zeugen, die den Streit beobachtet hatten, riefen die Polizei. Die Beamten konnten die Männer noch an Ort und Stelle antreffen. Gegen alle drei wird wegen Körperverletzung ermittelt. Zudem wird geprüft, ob die Tat einen homophoben Hintergrund hat, berichtet die Polizei. 

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