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Verdächtiger Gegenstand in Tram: Polizeieinsatz in Arnulfstraße legt Verkehr lahm

Auf der Arnulfstraße steht der Verkehr in Höhe des ehemaligen Briefzentrums komplett, die Münchner Polizei durchsucht eine Tram. Die Hintergründe.
von  AZ
Die Tram wurde in der Arnulfstraße in der Nähe des Paketpostareals gestoppt.
Die Tram wurde in der Arnulfstraße in der Nähe des Paketpostareals gestoppt. © Simon Sachseder/dpa

Update, 13.13 Uhr: Die Polizei gibt Entwarnung: Der Rucksack, den die Polizei zur Sicherheit untersucht hat, stellte sich als unbedenklich heraus. Die Verkehrssperrung der Arnulfstraße konnte dementsprechend aufgehoben werden. 

Erstmeldung vom 3. März, 12.20 Uhr: Da ist Geduld gefragt: Auf der Arnulfstraße staut sich derzeit der Verkehr in Höhe des ehemaligen Briefzentrums – die Straße ist in beide Richtungen voll gesperrt. Was steckt dahinter?

Polizei geht Notruf wegen einer Messerstecherei in einer Tram nach

Gegen 11.10 Uhr ist ein Notruf wegen eines Vorfalls in einer Tram der Linie 17 eingegangen, teilt die Polizei auf AZ-Anfrage mit. Die erste Einordnung der Zeugen, dass es sich um eine Messerstecherei handele, bewahrheitete sich den Angaben zufolge nicht.

Mann verletzt sich mit Messer und flüchtet

Eine gesuchte Person, die sich wohl selbst mit einem Messer verletzt haben soll, wurde laut Angaben der Polizei inzwischen gefunden. Sie befinde sich in Polizeigewahrsam und werde ärztlich versorgt. Die Tram stehe derzeit weiterhin leer, alle Fahrgäste hätten sie verlassen. Der Verkehr steht für Autos wie Tram weiterhin in beide Richtungen still. Es gehen zudem regelmäßig Notrufe zu der Angelegenheit ein.

Weil der Verdächtige seinen Rucksack in der Straßenbahn ließ, werde der Zug genau durchsucht. Auch ein Einsatz von Sprengstoffhunden sei nicht ausgeschlossen. Laut einer Polizeisprecherin waren zur Klärung der Situation etwa zehn Streifen im Einsatz.


Anmerkung der Redaktion: Noch ist die Sachlage nicht geklärt, es sei aber betont, dass die AZ in der Regel nicht über Selbsttötungen oder versuchte Selbsttötungen berichtet – es sei denn, die Tat erfährt durch die Umstände besondere Aufmerksamkeit. Suizidgedanken sind häufig eine Folge psychischer Erkrankungen. Letztere können mit professioneller Hilfe gelindert und geheilt werden. Wer Hilfe sucht, auch als Angehöriger, findet sie bei der Telefonseelsorge: 0800–111 0 111 und 0800–111 0 222. Die Berater sind rund um die Uhr erreichbar, jeder Anruf ist kostenlos.

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