Am Hart: Mann will mit Schreckschusspistole auf Passanten schießen

Am Mittwochabend hat ein Mann mit seiner Schreckschusspistole am Oberhofer Platz für Unruhe gesorgt. Nur aufgrund eines technischen Defekt konnte Schlimmeres verhindert werden.
| Nina Job
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Aus kürzerer Distanz kann der Schuss einer Schreckschusspistole schwere bis tödliche Verletzungen verursachen. (Symbolbild)
dpa/Carsten Rehder Aus kürzerer Distanz kann der Schuss einer Schreckschusspistole schwere bis tödliche Verletzungen verursachen. (Symbolbild)

Am Mittwochabend hat ein Mann mit seiner Schreckschusspistole am Oberhofer Platz für Unruhe gesorgt. Nur aufgrund eines technischen Defekts konnte Schlimmeres verhindert werden.

Am Hart - Ein Mann hat am späten Mittwochabend einen 20-Jährigen und dessen drei Jahre jüngere Begleiterin mit einer Waffe in Angst und Schrecken versetzt.

Die beiden jungen Leute beobachteten, wie der Mann am Oberhofer Platz gegen 23.30 Uhr an einer Pistole hantierte. Zu dem Zeitpunkt konnten sie nicht wissen, ob er eine scharfe Waffe hatte oder nicht. Der Mann lud die Pistole, hielt sie in die Luft und wollte offensichtlich damit schießen. Das Klicken war deutlich zu hören, sollten die Zeugen später der Polizei berichten. Zur Schussabgabe kam es aber vermutlich wegen eines technischen Defekts nicht.

Täter ist kein Unbekannter

Dann richtete der Mann die Waffe auf das Paar. "Er zielte aufs Gesicht aus einem Meter Entfernung", so Polizeisprecherin Constanze Spitzweck. Wieder hörten die beiden das Klicken, als der Mann den Abzug drückte. Glücklicherweise löste sich kein Schuss. Aus der geringen Entfernung hätte der Schütze die beiden sehr schwer verletzen können.

Unmittelbar danach ging der Waffenmann weg. Weit kam er nicht: An der Taunusstraße wurde er in einem Lokal festgenommen. Dieses Mal drohte die Polizei zu schießen – mit echten Waffen.

Der Festgenommene ist bei der Polizei kein Unbekannter. Gegen ihn wurde bereits wegen Gewalt-, Drogen- und Eigentumsdelikten ermittelt. Ob er einen kleinen Waffenschein besaß, der erforderlich ist, wenn man eine Schreckschusspistole außerhalb der vier Wände oder seines Grundstücks führen will, war zunächst unklar. Die Polizei ermittelt wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung, Bedrohung und einem Verstoß gegen das Waffengesetz.

 

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