Ärger an der Gängsta-Mauer: Rowdys lärmen um vier Uhr früh

In der Messestadt Riem ärgern sich Anwohner über die Jugendlichen am Platz der Menschenrechte, die teilweise nachts mit Böllern schießen. Ihr Hilferuf geht an den Truderinger BA.
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„Direkt aus dem Ghetto“ kommen die Riemer Graffiti-Künstler nach eigenem Bekunden. Die Anwohner wollen davon nichts wissen.
Daniel von Loeper „Direkt aus dem Ghetto“ kommen die Riemer Graffiti-Künstler nach eigenem Bekunden. Die Anwohner wollen davon nichts wissen.

Messestadt Riem - Die Mauer am „Platz der Menschenrechte“ ist ein Treffpunkt für die Jugendlichen der Messestadt. Anwohner finden das gar nicht lustig und klagen über nächtlichen Lärm, Scherben und Schmutz.

„Gangsta-Mauer“ nennen die Jugendlichen der Messestadt die Brüstung am südlichen Rand des Platzes der Menschenrechte, die ein beliebter Treffpunkt der Kids ist. Meist geht es laut zu, Müll und Scherben bleiben zurück. „Ich muss immer wieder feststellen, dass sich die Jugendlichen an der kleinen Mauer betrinken, kiffen und Unrat hinterlassen. Tagsüber werfen sie einfach Flaschen und Papierbehältnisse hinter sich“, klagt ein Anlieger.

Bekannt sei dass sicher schon, denn das Reinigungspersonal versuche „mit hoher Frequenz“, den Dreck zu beseitigen. Die Nächte allerdings seien inzwischen unerträglich geworden. „Es gipfelte darin, dass eine Gruppe nachts um vier Uhr einen Feuerwerkskörper detonieren ließ. Wir Anwohner versuchen immer wieder, die Jugendlichen zu ein wenig Verständnis zu bewegen.

Leider ist da kein Ohr oder Respekt zu sehen!“ Schlimm und gefährlich seien besonders die Scherben, da viele Kinder über den Platz zur Schule oder in die umliegenden Kindergärten gingen. Die Anlieger wünschen sich mehr Kontrollen durch die nahe gelegene Polizeiinspektion 25. Zumindest beim Anruf wegen des nächtlichen Böllerns sei in zehn Minuten eine Streife vor Ort gewesen.

Doch da waren die Kids längst weg, nur die Überreste der Böller lagen herum. Die Anwohner bitten den Truderinger Bezirksausschuss (BA), sich für mehr Polizeipräsenz oder eine Überwachungskamera einzusetzen. Der BA hat das Schreiben an die zuständigen Streetworker, die Polizei und das Kinder- und Jugendzentrum „Quax“ weitergeleitet.

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