79-jährige fällt auf Betrügerinnen herein

Eine 79-jährige Chinesin, die in München lebt, wurde  am Montag Opfer von drei Betrügerinnen. Ihr wurden Bargeld und Schmuck im Wert von 7.500 Euro entwendet.
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Die Bundespolizei sucht die Betrügerinnen.
Bundespolizei Die Bundespolizei sucht die Betrügerinnen.

Haidhausen - Am Nachmittag gegen 14 Uhr war die Frau mit der S-Bahn zum Haltepunkt Rosenheimer Platz gefahren, um dort im Zwischengeschoss einzukaufen. Dort wurde sie von einer Chinesin angesprochen und in ein Gespräch verwickelt.

In dem Gespräch erzählte die betagte Dame, dass sie erhebliche gesundheitliche Probleme habe. Eine weitere hinzugekommene Chinesin gab an, einen „Wunderheiler“ zu kennen, der mit Fernheilung arbeite.

Um eine Heilung garantieren zu können, müssen jedoch Wertgegenstände mitgeführt werden, für die Behandlung selbst müsse man nicht bezahlen. Eine dritte, ebenfalls chinesische, Komplizin trat jetzt auf und bestätigte die Aussagen ihrer beiden Mittäterinnen.

Die Seniorin fuhr mit der S-Bahn nach Hause und holte dort etwa 700 Euro Bargeld, ein Gold-Armband mit einem Rubin und mehrere Goldringe und -ketten in einem Gesamtwert von 7.500 Euro ab.

Um 16:30 Uhr fuhr die Frau mit der S-Bahn erneut zum Haltepunkt Rosenheimer Straße. Dort wurde sie von den drei Frauen in Empfang genommen und in einen Hinterhof unmittelbar am Aufgang zur Franziskaner Straße gebracht. Dort sollte jetzt die Wunderheilung erfolgen.

Eine der drei Täterinnen „hielt“ derweil die mitgeführte Tasche, mit den Wertgegenständen, des Opfers. Unmittelbar danach sagte man der älteren Frau, die Heilung wäre vollzogen, man reichte ihr eine Tasche, nun könne sie gehen.

Auf dem Weg zur S-Bahn bemerkte die Frau, dass man ihr nicht die Tasche zurückgegeben hatte, die sie mitgebracht hatte.

Als sie zum „Heilungsort“ zurückkam war von den drei Frauen nichts mehr zu sehen.

Die Bundespolizei hat die Ermittlungen wegen des Betruges aufgenommen. Derzeit werden die Bilder der Videoüberwachungskameras ausgewertet.

 

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