50 Jahre FC Radi

Die Freizeitkicker aus dem Truderinger Gärtnerviertel mit dem „Radi“ im Wimpel feiern heuer fünfzigsten Geburtstag. Wie alles begonnen hat.
| Gabriele Mühlthaler
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Angefangen hat alles im Jahr 1963 auf einer holprigen Wiese am Eisbacherl. Schnell wuchs die Truppe auf zwölf Burschen, die auf Tore aus Zweigen oder  Pullis schossen.
privat 2 Angefangen hat alles im Jahr 1963 auf einer holprigen Wiese am Eisbacherl. Schnell wuchs die Truppe auf zwölf Burschen, die auf Tore aus Zweigen oder Pullis schossen.
Schnell war der "Radi" als Symbol fürs Truderinger Gärtnerviertel gefunden.
privat 2 Schnell war der "Radi" als Symbol fürs Truderinger Gärtnerviertel gefunden.

Die Freizeitkicker aus dem Truderinger Gärtnerviertel mit dem „Radi“ im Wimpel feiern heuer fünfzigsten Geburtstag. Wie alles begonnen hat.

Trudering - Angefangen hat alles im Jahr 1963 auf einer holprigen Wiese am Eisbacherl. Jeden Mittwoch trafen sich der 19jährige Student Walter Eckenweber, und einige Nachbarsburschen zum Kicken auf dem Bahngelände westlich der Strecke München-Mühldorf, das aktuell zum Industriegebiet „Am Hüllgraben“ entwickelt wird.

Schnell wuchs die Truppe auf zwölf Burschen, die auf Tore aus Zweigen oder Pullis schossen. Im zweiten Jahr dann das erste offizielle Spiel auf einem echten Fußballplatz, mit einer haushohen Niederlage gegen die Daglfinger.

Der Spielfreude tat das keinen Abbruch, ein Name wurde gesucht. Schnell war der „Radi“ als Symbol fürs Truderinger Gärtnerviertel gefunden. Eckenwebers Mutter nähte die Radi-Wimpel auf die ersten Trikots.

Gekickt wurde jetzt auf dem Sportplatz am Lorenz-Hagen-Weg, bis zu 15 Spiele pro Jahr trug man gegen andere Mannschaften aus. 1997 folgte der Anschluss an die Royal Bavarian Liga, im Jahr 2000 der bisherige Höhepunkt: Die Radis wurden LIgameister.

Auch der AZ-Cup wurde fester Bestandteil des Radi-Kalenders, 2009 kämpften die Truderinger im Halbfinale gegen die Atomic Allstars.

Wegen des Altersschnitts ließ man sich auch in der Altherren-Liga registrieren.

Im Jubiläumsjahr 2013 dann die Erkenntnis: "Mit einem Durschnittsalter von knapp fünfzig können wir nicht ewig weiterspielen. Wir wollen den FC Radi aber weiterleben lassen und wagen den Umbruch!" sagt Gerhard Hurt, der die Radis betreut.

Jetzt spielen die Söhne und deren Freunde mit, man meldete sich in der Liga 4B an. "Sportlich lief es sofort ganz gut, in der Liga 4B sind wir derzeit Erster, in der zweiten AH Dritter“, freut sich Hurt. "Es war bewegend, als unsere Gründungsmitglieder – so um die 70 alt – und der Nachwuchs – 16 Jahre – bei der 50-Jahr-Feier gemeinsam am Tisch saßen und Geschichten austauschten."

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