Stadtrat beschließt Radl-Verbesserungen

Die selbsternannte "Radlhauptstadt" hat einige Verbesserungen an prekären Radl-Stellen in der Stadt beschlossen. Unter anderem gibt es Änderungen in der Lindwurm- und Nymphenburger Straße.
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An besonders gefährlichen Stellen für Radler soll es nun Verbesserungen geben. (Symbolbild)
Tobias Hase/dpa An besonders gefährlichen Stellen für Radler soll es nun Verbesserungen geben. (Symbolbild)

München - Der Kreisverwaltungsausschuss des Stadtrats hat an insgesamt sieben Orten in der Stadt Verbesserungen für den Radverkehr beschlossen.

Die beschlossenen Maßnahmen im Überblick:

  • Kreuzung Ackermann-/Schleißheimer Straße: Hier kommt es immer wieder zu Unfällen mit rechts abbiegenden Autofahrern. Deshalb wird die Verkehrsführung verbessert.
  • Lindwurmstraße östlich der Sendlinger Kirche: Der mangelhafte Radweg wird durch einen Radfahrstreifen auf der Fahrbahn ersetzt, der neue Freiraum kommt Fußgängern zugute.
  • Lindwurmunterführung: Die Fläche auf der nördlichen Seite ist zu eng für Fuß- und Radverkehr, deshalb wird ein Radfahrstreifen auf der Fahrbahn geschaffen.
  • Nymphenburger Straße: Kreuzungen werden optimiert, die Radwege über Furten zu einmündenden Straßen rot eingefärbt, die Radwegführung verbessert.
  • Kreuzung Ottobrunner Straße/ Innsbrucker Ring: Der Radweg endet hier unübersichtlich. Nun soll dieser besser an die Ampelanlage an der Kreuzung angebunden werden.
  • Ungererstraße/Föhringer Ring: Bisher ist es für Radler umständlich, hier geradeaus weiterzukommen. Nun werden die zwei Rechtsabbiegerspuren für den Autoverkehr auf eine reduziert, das schafft Fläche, um den Komfort für den Radverkehr zu erhöhen.
  • Werinherstraße: In der Eisenbahnunterführung gibt es bisher je zwei Spuren pro Richtung für den Autoverkehr, künftig gibt es eine Fahrspur pro Richtung und einen Radfahrstreifen.

SPD-Stadträtin Bettina Messinger, Radverkehrsbeauftragte der Fraktion, dazu: "Wir haben viele einzelne Maßnahmen mit großer Wirkung beschlossen: Münchens Radwegenetz wird dadurch sicherer, komfortabler und insgesamt attraktiver. Das ist unser Anspruch, mit dem wir uns auch weiterhin für Verbesserungen für Radlerinnen und Radler einsetzen. Wege, Kreuzungen und die Verkehrsführung müssen so angepasst werden, dass der Verkehr fließt, RadfahrerInnen zügig und sicher vorankommen und Unfälle vermieden werden. Auf dem Weg zu diesem Ziel sind wir wieder einige wichtige Schritte weiter."

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