Stadt München will Inlandsflüge der Mitarbeiter reduzieren

Um das Klima zu schützen, sollen Inlandflüge nur noch im Ausnahmefall erlaubt werden. 2019 flogen städtische Mitarbeiter ganze 2.461 Mal innerhalb Deutschlands.
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Flugzeuge auf dem Vorfeld des Flughafen Frankfurt: Die Grünen wollen Inlandsflüge bis 2035 weitgehend überflüssig machen.
Flugzeuge auf dem Vorfeld des Flughafen Frankfurt: Die Grünen wollen Inlandsflüge bis 2035 weitgehend überflüssig machen. © Silas Stein/dpa

München - Die Stadt will ihre dienstlich notwendigen Inlandsflüge reduzieren. So sollen Flüge innerhalb Deutschlands grundsätzlich nicht mehr genehmigt und nur in bestimmten Ausnahmefällen zugelassen werden. Die Einschränkung der Flugreisen gelte für alle städtischen Dienstkräfte, teilte die Stadt am Mittwoch mit.

Im Jahr 2019 nutzte die Stadt 2.461 Inlandflüge

Seit 2011 zahlt die Stadt für alle dienstlichen Flüge der Stadtratsmitglieder und Verwaltungsmitarbeiter eine freiwillige Abgabe zur CO2-Kompensation an eine gemeinnützige GmbH. Diese fördert mit den Geldern Klimaschutzprojekte. Im Jahr 2019 sank nach einem Bericht des Referats für Klima- und Umweltschutz die Anzahl der Flüge um rund 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf 2.461. Dies verursachte CO2-Emissionen in Höhe von rund 942 Tonnen. Dafür leistete die Landeshauptstadt München 24.580 Euro Ausgleichszahlungen.

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Die Stadt München hofft nun, dass das Beispiel der Stadt auch Münchner Unternehmen inspiriert, auf Inlandflüge zu verzichten.

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