Stadt München warnt mit Infozetteln am ZOB vor Afrikanischer Schweinepest

Mehrere Fälle von afrikanischer Schweinepest nahe der bayerischen Grenze alarmieren die Behörden. Die Stadt bittet, Lebensmittel und Speisereste nur in verschlossenen Müllbehältern zu entsorgen.
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Wenn Wildschweine Müll durchwühlen, können sie sich mit dem Erreger der afrikanischen Schweinepest anstecken.
dpa Wenn Wildschweine Müll durchwühlen, können sie sich mit dem Erreger der afrikanischen Schweinepest anstecken.

München - Die Afrikanische Schweinepest (ASP) breitet sich in Europa aus und bedroht Haus- und Wildschweine. Mittlerweile sind Fälle auch an der Grenze zu Polen aufgetreten, das Risiko einer Einschleppung der Tierseuche nach Deutschland ist dadurch gestiegen.

Die Stadt warnt nun, Lebensmittel und Speisereste unverschlossen zu entsorgen. Man solle immer verschlossene Müllbehälter verwenden, bittet die Stadt. Die "unachtsame Entsorgung von Schweinefleischerzeugnissen" etwa "kann eine Infektionsquelle für Wildschweine sein und den Erreger so weitertragen", schreibt die Stadt.

ASP: Info-Plakate am Zentralen Omnibusbahnhof

Auch am Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) sind entsprechende Informationspakete "zur Information des Fernverkehrs aus Osteuropa" ausgelegt worden.

Die Afrikanische Schweinepest ist eine reine Tierseuche, die nicht auf den Menschen übertragen werden kann – weder durch den Verzehr von Schweinefleisch noch über den direkten Tierkontakt. Der Erreger ist gegenüber Umwelteinflüssen resistent und bleibt lange ansteckungsfähig und ist dadurch eben etwa für Wildschweine durchaus gefährlich.

Lesen Sie hier: Die Bauprojekte der Stadt München im Jahr 2020

 

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