Stadt lässt Grundstück vergammeln: Schade drum!

Die Lokalredakteurin Myriam Siegert über die städtische Brache im Lehel.  
| Myriam Siegert
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Die Baulücke an der Liebherrstraße. Der S-Bahnhof Isartor ist gleich ums Eck. Die Stadt tut sich schwer, den Grund zu überplanen.
Daniel von Loeper Die Baulücke an der Liebherrstraße. Der S-Bahnhof Isartor ist gleich ums Eck. Die Stadt tut sich schwer, den Grund zu überplanen.

Lokalredakteurin Myriam Siegert über die städtische Brache im Lehel.

Dass die Gewofag – und damit die Stadt München – Wohnungen für städtische Angestellte bauen will, ist richtig und wichtig. Auch und gerade in einem edlen Innenstadtviertel wie dem Lehel.

Schade, ärgerlich und schwer vermittelbar

Sie tut dies ja bereits an anderer Stelle, etwa mit den Stadtwerken. Und sie fordert genau das, wie erst zuletzt OB Reiter im Wahlkampf, immer wieder von Unternehmen. Werkswohnungen sollen in der Münchner Wohnraummisere helfen. Dass dann ausgerechnet ein solches Vorhaben der Stadt über Jahre hinweg keinen (sichtbaren) Schritt vorankommt, ist schade, ärgerlich und nicht zuletzt schwer vermittelbar.

Auch dass sich weder im Bezirksausschuss noch im Stadtrat jemand wundert, dass ein Grundstück in bester Lage als Baugrube vergammelt, darüber kann man ebenfalls nur die Stirn runzeln. Es braucht mehr Fokus und schnellere Verfahren, damit die wenigen Lücken, die es noch gibt, sinnvoll geschlossen werden. Jahrelange Planungs- und Entscheidungsprozesse kann sich München schon lange nicht mehr leisten.

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