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Stachus geräumt: Zwei Verletzte nach Massenprügelei

Mitten in München ist es in der vergangenen Nacht zu Schlägereien gekommen.
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Ein Polizeiwagen steht auf dem Stachus im Herzen der Stadt. Nach einer Schlägerei hat die Polizei den Münchner Stachus am Freitagabend zeitweise geräumt.
Ein Polizeiwagen steht auf dem Stachus im Herzen der Stadt. Nach einer Schlägerei hat die Polizei den Münchner Stachus am Freitagabend zeitweise geräumt. © Peter Kneffel (dpa)

München - Am Freitagabend sind auf dem Stachus in München mehrere Gruppierungen aggressiv aufeinander losgegangen. 

Gegen 19 bis 20 Uhr habe es zunächst "vereinzelt mehrere kleine Schlägereien und Pöbeleien am Stachus" gegeben, so Polizeisprecher Gordon Winkel im Gespräch mit der AZ.

Mehrere Polizeieinheiten seien vor Ort gewesen.

Polizei trennt Gruppen mit Schlagstock

Vor dem McDonald's habe sich die Situation dann verschärft: Zwei Gruppen junge Erwachsene hätten hier aufeinander eingeschlagen, wobei sich vier dieser insgesamt rund zwanzig Personen besonders aggressiv verhalten hätten.

Polizisten hätten die beiden Gruppen getrennt - wobei ein Schlagstock zum Einsatz kam - und die vier Haupt-Randalierer festgenommen.  Einer der vier Männer wurde durch den Schlagstock verletzt.

Während der Festnahme sei zudem aus dem Umfeld eine Flasche geflogen - "wem die galt, ist unklar", so Winkel.

Durch die Flasche wurde einer der vier Männer am Kopf getroffen. Die beiden Verletzten mussten ambulant in einem Krankenhaus behandelt werden.

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Vier Anzeigen wegen Körperverletzung

Die vier Festgenommenen - die nach Polizeiangaben zwischen 21 und 36 Jahren alt waren - wurden wegen gefährlicher Körperverletzung angezeigt, konnten das Präsidium aber zwischenzeitlich wieder verlassen. 

Da das Aggressionspotential auch danach immer noch sehr hoch gewesen sei, habe sich die Polizei zur Räumung des Karlsplatz entschlossen. 

Etwa 80 Polizisten drängten zwischen 20 und 21.30 Uhr die 100 bis etwa 150 Personen durch Drücken und Schieben vom Platz.

Anschließend sei der Stachus unter Polizeipräsenz und Rahmenschutzmassnahmen wieder komplett freigegeben worden.

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