Schwerer Unfall in München: Zwei Männer verletzt - Polizei findet Verdächtiges

Crash in München: Nach dem Zusammenstoß landet der Beifahrer auf der Straße, der Fahrer steckt im Wrack fest – und im Auto entdeckt die Polizei Verdächtiges.
von  dpa/az
Rund 30 Einsatzkräfte waren im Einsatz, nachdem zwei Männer (18 udn 20) mit ihrem Jaguar in einen Baum gekracht sind.
Rund 30 Einsatzkräfte waren im Einsatz, nachdem zwei Männer (18 udn 20) mit ihrem Jaguar in einen Baum gekracht sind. © Berufsfeuerwehr München

Zwei Männer sind in München mit einem Sportwagen gegen einen Baum geprallt und schwer verletzt worden. Das teilte ein Polizeisprecher mit. Der 18-jährige Beifahrer sei aus dem Wagen geschleudert worden, der 22 Jahre alte Fahrer musste von der Feuerwehr aus dem Fahrzeugwrack befreit werden. Beide seien in eine Klinik gebracht worden.

Den Angaben zufolge war kein weiteres Fahrzeug am Unfall beteiligt. Der Fahrer kam mit dem Wagen aufgrund überhöhter Geschwindigkeit am Mittwochabend von der Fahrbahn ab und prallte gegen den Baum, wie der Sprecher sagte.

Vom Auto ist kaum noch etwas erkennbar.
Vom Auto ist kaum noch etwas erkennbar. © Berufsfeuerwehr München

München: Polizei findet mutmaßliche Schreckschusswaffe

Im Wagen der Männer seien Gegenstände gefunden worden, "die auf Betäubungsmittelhandel hindeuten", sagte der Sprecher. Den Angaben nach wurden Betäubungsmittel und eine Schreckschusswaffe sichergestellt. Der Fahrer wurde unter anderem wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Gefährdung des Straßenverkehrs angezeigt, heißt es im Polizeibericht. Gegen den 22-Jährigen werde außerdem wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz und das Waffengesetz ermittelt. 

Der Fahrer (22) war im Auto eingeklemmt nach dem Unfall.
Der Fahrer (22) war im Auto eingeklemmt nach dem Unfall. © Berufsfeuerwehr München

Die Straße blieb für die Bergungsarbeiten rund fünf Stunden lang gesperrt. Einschränkungen im Verkehr habe es aufgrund der Uhrzeit aber nicht gegeben, sagte der Sprecher. Lediglich eine Schaulustige habe sich den Anweisungen der Polizeibeamten widersetzt.

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